Nach sechs Jahren als Stammgäste in den Stanley Cup Playoffs, schlossen die St. Louis Blues die vergangene Saison mit einer bitteren Enttäuschung ab. Erstmals seit der Saison 2010/11 erreichte das Team nicht die Playoffs, mit 94 Punkten lagen sie am Ende der regulären Saison nur einen Punkt hinter den Colorado Avalanche, die die zweite Wild Card der Western Conference ergatterten.
Doch die Mannschaft von Trainer Mike Yeo ist fest entschlossen, sich in der kommenden Spielzeit von einer ganz anderen Seite zu zeigen. Zu Beginn der letzten Saison waren die Blues zunächst unter den besten Teams der Liga aufzufinden. Angeführt von ihrem Sturmtrio der ersten Reihe, Superstar und Torgarant Vladimir Tarasenko, Brayden Schenn und Jaden Schwartz, stürmten sie an die Spitze der Central Division, nur um am Ende nach hinten durchgereicht zu werden. Außer der ersten Reihe ließ die Produktivität im Angriff zu wünschen übrig. General Manager Doug Armstrong gab sich diesen Sommer jedoch größte Mühe diese Schwäche zu eliminieren.
"Wir haben immer hohe Erwartungen, aber mit allem was Doug diesen Sommer erreichen konnte, würde ich sagen, dass unsere Erwartungen und unsere Vorfreude auf einem neuen Niveau sind", freute sich auch Coach Yeo über die Veränderungen im Kader.
Mit Ryan O'Reilly, Tyler Bozak, Patrick Maroon und David Perron verstärkten die Blues ihre Offensive gewaltig und sorgten für mehr Tiefe und vor allem mehr Torgefahr aus den hinteren Reihen. Mit Robby Fabbri, der die gesamte letzte Saison mit gerissenem Kreuzband verpasste, kehrt außerdem ein großes Offensivtalent in die Reihen der Blues zurück.
"Er wird seine Chance kriegen zurück in unser Team zu finden und mit guten Spielern zu spielen. Mit Robby Fabbri kriegen wir einen Spieler, der auf dem Eis mit jedem mithalten kann", lobte Yeo den Rückkehrer.
Mit O'Reilly, Schenn, Bozak und Fabbri hat Yeo nun den Luxus auf vier sehr starke Mittelstürmer vertrauen zu dürfen. Sie sollen die Grundlage für eine verbesserte Offensive liefern, mit der die Blues erneut den Angriff auf die Playoffs starten können.
"Ich denke wir sind jetzt im Zentrum stärker besetzt", sieht auch Yeo die Entwicklung in der Offensive positiv. "Mit Schenn, O'Reilly und Bozak als Center fühlen wir uns sehr wohl und sind zuversichtlich, dass die drei es mit jedem Gegner aufnehmen können."