Doch auch wenn die Blues ihr großes Ziel nicht erreichen konnten, ihre Saison war keine unerfolgreiche. Nach holprigem Saisonstart schafften die Blues unter Neucoach Mike Yeo die Wende. Als Yeo am 1. Februar das Traineramt in St. Louis übernahm und Trainerlegende Ken Hitchcock ersetzte, stand das Team mit dem Rücken zur Wand. St. Louis erreichte bis dato eine unterirdische Bilanz von 24-21-5 und kassierte fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen vor dem Trainerwechsel.
Mit dem neuen Mann hinter der Bande lief der Maschinenraum der Blues wieder wie geschmiert. Yeo legte ein Debüt hin, so stark wie es noch keinem Trainer der Blues zuvor gelang. Die Blues gewannen sieben ihrer ersten acht Spiele unter ihrem neuen Boss und verbesserten sich vom 28. Platz in Toren pro Spiel auf den ersten. Als die Stanley Cup Playoffs anstanden, waren die Blues eines der heißesten Teams der Liga. Sie fuhren in den letzten zehn Spielen der NHL-Hauptrunde eine Bilanz von 7-1-2 ein und kletterten auf den dritten Rang in der Central Division.
Was sie änderten:
Die Verantwortlichen der St. Louis Blues hielten auch in diesem Sommer an ihrem langfristigen Plan fest, ihrem Team eine Verjüngungskur einzuverleiben. Schon in der vergangenen Saison ging der Plan auf und die unerfahrenere Mannschaft konnte fast an den Erfolg der erfahrenen Truppe, die 2016 ins Western Conference Finale einzog, anknüpfen. Auch zukünftig wollen die Blues weiter junge Spieler entwickeln.
"Wir glauben daran, dass wir in die richtige Richtung gehen und wir freuen uns sehr auf diese Richtung", erklärte General Manager Doug Armstrong. "Es ist immer unser Ziel, zu gewinnen und Meisterschaften zu holen. Ich denke, wir haben in der vergangenen Saison einen Schritt nach vorne gemacht."