Für Timo Meier haben sich die Olympischen Spiele Milano Cortina 2026 zu einem regelrechten Booster fürs Selbstvertrauen entwickelt. Nachdem es zuvor bei ihm und den New Jersey Devils in der NHL alles andere als rund lief, präsentierte er sich in den ersten drei Gruppenspielen der Schweiz in starker Verfassung. Vor allem dank seiner enormen physischen Präsenz und seiner Torgefährlichkeit war er der überragende Akteur der Nati im bisherigen Turnierverlauf.
„Ich weiß, dass ich der Mannschaft am besten helfen kann, wenn ich meinen Körper richtig einsetze. Dadurch verschaffe ich den anderen die nötigen Räume auf dem Eis. Genau das versuche ich umzusetzen. In der letzten Begegnung ist mir das gut gelungen“, sagte der Angreifer am Montag nach der Trainingseinheit im Gespräch mit NHL.com/de.
Exemplarisch zeigte sich das beim Sieg gegen Tschechien am Sonntag (4:3 n.V.) unmittelbar vor dem 1:1-Ausgleich. Entschlossen räumte Meier den gegnerischen Verteidiger Radim Simek an der Bande ab und machte dadurch den Weg für den Torschützen Roman Josi frei. „In solchen Situationen muss man clever sein, den richtigen Moment abwarten und sich regelkonform verhalten“, beschrieb der gebürtige Herisauer sein Vorgehen in dieser Situation.
Es sind Aktionen wie diese, mit denen Meier seine Mitspieler begeistert. „Er ist unsere Abrissbirne“, betonte Josi. „Das hat er gleich im ersten Spiel gegen Frankreich bewiesen. Von Anfang an hat er kräftige Checks ausgeteilt und später noch zwei wichtige Tore geschossen. Er ist ein unglaublich effektiver Spieler und ein herausragender Power Forward. Es sind oft kleine Dinge, mit denen er viel bewegt – ein Körperkontakt hier, ein Move dort. Damit macht er dem Gegner das Leben schwer“, fügte der Kapitän der Schweiz und der Nashville Predators hinzu.























