Die Jets gingen im ersten Abschnitt durch Patrik Laine in Führung (14.). Nach einem torlosen zweiten Durchgang drehten die Blues die Partie im Schlussdrittel: Erst zeigte sich David Perron (45.) und daraufhin Tyler Bozak (58.) erfolgreich. Den Siegtreffer legte Patrick Maroon von hinter dem Tor auf - Bozak ließ sich im Slot nicht zweimal bitten. Es war das viertspäteste Tor in der Playoff-Geschichte der Blues.
"Ich versuche einfach, in die gefährlichen Bereiche auf dem Eis vorzustoßen", so der Siegtorschütze. "Ich hatte heute einige gute Möglichkeiten, also wusste ich, dass es der Puck gut mit mir meint. Nachdem ich ein paarmal verpasst habe, war es definitiv schön, dass dieser Schuss reingegangen ist. Es macht Spaß, wenn es dann passiert."
Eine Vorahnung hatte Perron. "Es ist lustig, denn direkt vor dem Wechsel habe ich zu ihm gesagt, dass er den nächsten nicht danebenschießen wird. Es war überragend für uns."
"Es war bis zum Schluss eine hart umkämpfte Partie", sagte Binnington, der gegen Ende des Spiels noch einmal unter Druck geriet. "Die Schlusssirene hätte kaum früher kommen können. Wir mussten überall in der Defensivzone kämpfen."
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Winnipeg verspielte damit den Heimvorteil. Hellebuyck verlor saisonübergreifend fünf Playoff-Starts in Folge. "Sie sind natürlich ein gutes Team. Du darfst ihnen weder Zeit noch Raum geben", so Jets-Stürmer Nikolaj Ehlers. "Wir haben heute hart gearbeitet, gut gespielt und müssen zeigen, dass wir im nächsten Spiel zurückschlagen können."