Dementsprechend dürfte der Energiespeicher bei den Mannen von Cheftrainer John Tortorella ziemlich aufgebraucht sein. Schnelle Regeneration ist angesagt, um auch in der Eishockeymetropole bestehen zu können. "Um ein Eishockeyspiel zu gewinnen, musst du alles Mögliche tun: Kratzen, Fauchen und Beißen. Das haben wir umgesetzt", beschrieb Tortorella recht bildlich den Weg zu einem Sieg.
Bloß von der Strafbank fernhalten
Columbus' Überzahlspiel verursachte im bisherigen Saisonverlauf nur wenig Angst und Schrecken bei den Gegnern. Mit einer Erfolgsquote von 11,4 Prozent wiesen die Blue Jackets das schlechteste Powerplay aller Teams aus, doch in ihrer letzten Partie haben sie gezeigt, dass sie durchaus wissen, wie mit einer nummerischen Überlegenheit auf dem Eis umzugehen ist. Die beiden Führungstreffer gegen die Panthers erzielten Nick Foligno und Pierre-Luc Dubois, als ihre Farben mit einem Mann mehr auf dem Eis standen.
An den Special Teams der Maple Leafs gibt es wenig zu mäkeln. Sie belegen mit einer Powerplayquote von 21,1 Prozent ligaweit einen respektablen achten Platz. In 83,3 Prozent der Fälle, bei denen sie in Unterzahl agieren mussten, hielten sich die Maple Leafs schadlos (Rang 7).
Torinstinkt 2018 wiederentdecken
Mit Center Patrick Marleau und Linksaußen James van Riemsdyk litten zwei der drei erfolgreichsten Torschützen der Maple Leafs zuletzt unter Ladehemmung. Van Riemsdyk, mit 17 Saisontoren Torontos Nummer zwei in der teaminternen Torschützenliste, konnte seit vier Spielen nicht mehr treffen und Marleau, mit 15 Saisontreffern der Drittplatzierte, blieb in den drei Auftritten seiner Maple Leafs im neuen Jahr tor- und punktlos. In die Bresche sprangen, wie sollte es anders sein, Torontos Toptorjäger Auston Matthews sowie die erfahrenen Center Nazem Kadri und Tyler Bozak.