Florida sollte Lücke zu den Devils schließen
Zum Duell in der Atlantic Division kommt es zwischen den Florida Panthers und den Montreal Canadiens unter umgekehrten Voraussetzungen. Die sonst favorisierten Canadiens sind in der Eastern Conference abgeschlagen und werden zum zweiten Mal in drei Jahren die Stanley Cup Playoffs verpassen. Florida hingegen liegt zwar fünf Punkte hinter dem zweiten Wildcard-Platz, hat allerdings drei Spiele mehr in der Hinterhand als die dort positionierten New Jersey Devils, also insgesamt einen besseren Punkteschnitt vorzuweisen. Um diesen Vorteil zu bewahren, müssen die Gelegenheiten zum Punktesammeln, wie im anstehenden Auswärtsspiel in Montreal, auch genutzt werden.
Kings und Wild im direkten Duell
Fünf Punkte trennen die Minnesota Wild, die auf dem dritten Rang in der Central Division rangieren, von den Los Angeles Kings auf dem zweiten Wildcard-Platz. Die Kalifornier haben ihren dritten Platz in der Pacific Division durch eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen die Devils am Samstag und dem 4:2-Sieg der Anaheim Ducks gegen eben jene Devils am Sonntag erst einmal wieder eingebüßt. Zeit zurückzuschlagen! Doch die Wild brauchen ebenfalls jeden Punkt nachdem die Colorado Avalanche (drei Punkte dahinter) und die St. Louis Blues (sechs Punkte dahinter) am Sonntag siegten. Für die Kings spricht, dass sie im März bisher immer abwechselnd gewonnen und verloren haben, somit wieder ein doppelter Punktgewinn angesagt wäre, doch die Wild haben etwas dagegen und wollen ihre Siegesserie auf drei Spiele ausbauen.
Flames dürfen sich keinen weiteren Ausrutscher leisten
Die Calgary Flames treten Back-to-Back bei den Arizona Coyotes an und müssen eine 0:4-Schlappe am Sonntag bei den Vegas Golden Knights wegstecken. Mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Playoff-Ufer und einem absolvierten Spiel mehr als die dort befindlichen Kings, sind die Flames in Arizona zum Siegen verdammt. Die Coyotes haben zuletzt zweimal in Folge verloren, sind allerdings besser in Schwung, als dies zu Saisonbeginn der Fall war. Da es für Calgary das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden ist, hängen die Trauben gegen die kampfstarken Hausherren hoch. Diese müssen allerdings auf ihren Cheftrainer Rick Tocchet verzichten, der zur Bestattung seiner am 14. März verstorbenen Mutter nach Toronto gereist ist und von Assistent John MacLean vertreten wird.