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12.11. Spiel-Vorschau: Lightning nicht aufzuhalten

Tampa Bay ist bisher kaum zu stoppen, die Devils bauen vor allem auf ihre Rookies und Pavelski steht vor einem Meilenstein

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Die unaufhaltbare Maschine

Die Tampa Bay Lightning scheinen bisher kaum zu schlagen. Von den letzten zehn Spielen, konnten sie acht für sich entscheiden und holten bei der Niederlage gegen die Rangers immerhin noch einen Punkt.

Ihr nächstes potenzielles Opfer sind die Anaheim Ducks. Gerne würden sie auch aus dem Honda Center von Anaheim beide Punkte entführen. Die gute Nachricht für die Kalifornier: Sie sind die einzigen, die den Primus der Liga in den letzten 25 Tagen nach regulärer Spielzeit bezwingen konnten. Die schlechte Nachricht: Tampa Bay stellt mit Steven Stamkos und Nikita Kucherov nach wie vor die mit Abstand besten Scorer der Liga. Stamkos brachte es allein in den letzten drei Spielen auf sechs Punkte, Kucherov sogar auf deren acht. Allerdings sind ihnen die St. Louis Blues dicht auf den Fersen, daher sollte schon ein Sieg her, wenn sie weiterhin die punktbeste Mannschaft der Liga bleiben wollen.

Devils hoffen auf Rookie-Power

Nach vier Niederlagen in Folge, errangen die New Jersey Devils am Samstag gegen die Florida Panthers endlich wieder einen Sieg. Nun heißt es, keine 24 Stunden später, im United Center gegen die Chicago Blackhawk anzutreten. Dort soll der Erfolg des Vortages wiederholt werden. Dabei zählen die Devils in der bisherigen Saison stark auf ihre Rookies. In der internen Scorer-Wertung, werden die Plätze zwei bis vier von Liganeulingen belegt. Auf Rang zwei steht der 22-jährige Verteidiger Will Butcher, der zwar noch kein Tor erzielen, aber ganze 13 vorbereiten konnte. Auf Platz drei ist der 19-jährige Schwede Jesper Bratt mit fünf Toren und zwölf Punkten, gefolgt von dem 18-jährigen Schweizer Nico Hischier, der zwei Mal selbst traf und neun Tore vorbereitete.

Die Stars müssen es richten

Die Edmonton Oilers hadern noch mit ihrer Leistung. Nach einem katastrophalen Start mit vier Niederlagen aus fünf Spielen, bleiben ihre Ergebnisse weiterhin durchwachsen, aus ihren letzten zehn Partien holten sie nur vier Siege. Eines ihrer Probleme ist die mangelnde Ausgeglichenheit im Team. Connor McDavid, Ryan Nugent Hopkins, Leon Draisaitl, Patrick Maroon und Milan Lucic kommen auf eine zweistellige Punktzahl, hinter den Topscorern schaut es aber sehr mau aus. Aus diesem Grund müssen die Westkanadier, die zuletzt 2:4 gegen die New York Rangers verloren, auch im Auswärtsspiel gegen die Washington Capitals auf eine absolute Glanzleistung ihrer ersten beiden Sturmreihen hoffen.

Video: EDM@NJD: McDavid bedient Draisaitl zum OT-Siegtor

Reicht San Joses Schwung?

Die San Jose Sharks haben mit den Los Angeles Kings als Gast am heutigen Spieltag ein denkbar schweres Los erwischt. Ihr kalifornischer Rivale befindet sich immerhin auf Rang eins der Pacific Division. Doch in letzter Zeit tun sich die Kings schwer: Aus den vergangenen sechs Partien stehen im Wechsel drei Siege und drei Niederlagen zu Buche. Setzt sich dieses Muster fort, würde wieder ein doppelter Punktgewinn für die Kings anstehen. Die Sharks befinden sich derzeit in hervorragender Verfassung: Sie gewannen fünf der vergangenen sechs Partien und unterlagen lediglich dem Tabellenführer aus Tampa.

Meilenstein in Reichweite

San Jose Sharks Center Joe Pavelski bekommt in der Nacht von Sonntag auf Montag die nächste Chance seiner erfolgreichen Karriere einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Sollte der 33-jährige Center gegen die Los Angeles Kings treffen, wäre er der 199. Spieler in der NHL-Geschichte, der die Marke von 300 Toren knacken konnte. Bisher erzielte er in seiner zwölfjährigen NHL-Karriere acht Mal mehr als 20 Tore in einer Saison, darunter sogar viermal mehr als 30 Tore. In der Spielzeit 2013/14 kam er sogar auf 41 Treffer. In der laufenden Saison brachte er die schwarze Hartgummischeibe vier Mal im gegnerischen Kasten unter.

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