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11.11. Spiel-Vorschau: NHL-Spiele frei empfangbar

Die Partien der Nacht werden auf NHL.tv frei und ohne Abonnement gestreamt

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

Sieben Partien stehen heute auf dem Plan der NHL und alle diese Begegnungen sind Free Games auf NHL.tv. Das bedeutet, dass alle Matches frei empfangbar sein werden. Sie können also live mitverfolgen, ob die Oilers oder Avalanche ihre Negativserie beenden, die Golden Knights ihre Vorjahresform wiederfinden oder ob Arizonas Offensive endlich zu funktionieren beginnt.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Edmonton oder Colorado, wessen Niederlagenserie endet?

Die Edmonton Oilers und die Colorado Avalanche sehnen sich bei ihrem Aufeinandertreffen in Edmonton nach einem Erfolgserlebnis. Während die heimischen Oilers seit drei Partien auf einen Sieg warten, sind es bei Colorado nur zwei Matches. Beide Mannschaften verloren ihr vorheriges Spiel deutlich. Edmonton musste sich den derzeit guten Florida Panthers mit 1:4 geschlagen geben. Die Avalanche unterlagen den Winnipeg Jets mit 2:5. Beide Teams liegen mit 17 Zählern gleich auf im dichten Mittelfeld der Tabelle. Die nächsten Wochen werden zeigen, wo die Reise hin geht. Mit einem Sieg heute, kann der Negativtrend gestoppt werden. Ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Saisonverlauf.

 

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Schaffen die Golden Knights den Turnaround im verflixten zweiten Jahr?

Der Vizemeister der vergangenen Saison, die Vegas Golden Knights, finden sich in ihrem zweiten Jahr in der NHL erstmals in einer mittelschweren Krise. Mit 15 Punkten liegt das Team aus der Glückspielstadt in der Tabelle lediglich auf Rang 27. Der Abstand zu den Wildcard-Plätzen ist noch nicht groß, doch lange dürfen sich die Glückspielstädter nicht mehr Zeit lassen, um das Momentum der vergangenen Spielzeit wiederzubeleben. Bei den starken Boston Bruins, die am Samstag die Toronto Maple Leafs mit 5:1 abgefertigt haben, geht es für die Golden Knights schon darum, ein Zeichen für den Rest der Spielzeit zu setzen. Schafft Vegas den Turnaround oder wird die zweite Saison zur Ernüchterung?

Wo ist Arizonas Offensive?

Die Arizona Coyotes haben eine starke Defensive. Nur 38 Gegentreffer mussten die Wüstenstädter bisher hinnehmen. Lediglich der Klassenprimus, die Nashville Predators, steht bei den kassierten Toren noch besser da. Im Angriff sieht es jedoch düster aus. 41 Tore konnte die Offensivabteilung aus Arizona nur produzieren. Das ist deutlich zu wenig, um ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden. Auch bei der Partie gegen die Pittsburgh Penguins konnten die Coyotes keine Scheibe im Netz des Gegners unterbringen. Die Coyotes gastieren beim amtierenden Stanley Cup Champion, den Washington Capitals. Eine undankbare Aufgabe, um die eigene Offensive anzukurbeln, sollte gegen Alex Ovechkin, doch der Fokus hauptsächlich auf dem Vermeiden von Gegentreffern ruhen.

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Genügt den Flames erneut ein Treffer oder macht Thornton Tor Nummer 500?

Am Samstag trafen die Calgary Flames auf die Los Angeles Kings und konnten sich mit einem Treffer in der dritten Spielminute durchsetzen. Besonders die Leistung des Defensivverbunds war herausragend. Die Kings kamen nur zu 21 Abschlüssen und Goalie David Rittich musste keinen passieren lassen. Das Gastspiel bei den San Jose Sharks dürfte nicht mit nur einem eigenen Treffer gewonnen werden können, dazu ist San Jose in der Vorwärtsbewegung zu stark. Die Blicke richten sich auf Joe Thornton, der nach den Feierlichkeiten zu seinem 1.500 NHL-Spiel vor dem nächsten Meilenstein steht. Der kanadische Center würde mit einem Tor in der Partie gegen die Flames seinen 500. NHL-Treffer verzeichnen. Nach zwei Matches ohne Torerfolg könnte es heute soweit sein. Spätestens dann genügt den Flames nicht nur ein gelungener Schuss.

Hat Ottawa nach dem Vier-Tore-Drittel Selbstvertrauen getankt?

Zehn Tore fielen am Samstag bei der Partie Ottawa Senators gegen Tampa Bay Lightning. Die Lightning sahen nach 40 Minuten bereits wie der sichere Sieger aus und führten mit 4:2. Der Schlussabschnitt gehörte dann allerdings komplett den Senators, die mit vier Toren das Blatt wendeten und sich die zwei Punkte sichern konnten.

Am Sonntag treten die Senators bei den zuletzt starken Florida Panthers an. Die Panthers konnten drei Spiele in Folge gewinnen und schieben sich in der Tabelle langsam nach oben. Der 29. Rang täuscht über die tatsächliche Stärke des Teams aus Sunrise hinweg, da sie im Vergleich zur Konkurrenz bis zu drei Partien weniger bestritten haben. Die Senators müssen sich besonders auf ihre Defensive konzentrieren. Mit 71 Gegentreffern ist Ottawa das anfälligste Team der Liga. Die Angreifer werden diese Schwäche nicht häufig kompensieren können. Eine Chance für die Panthers ihre Siegesserie weiter auszubauen.

 

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Die weiteren Spiele vom Samstag:

Minnesota @ St. Louis
Im Duell der Central Division zwischen denn Minnesota Wild und den St. Louis Blues im Enterprise Center, gilt es für die Blues nicht den Anschluss an die Spitzengruppe der Division zu verlieren. Mit 15 Zählern steht St. Louis derzeit auf dem vorletzten Rang der Division und sieben Punkte hinter Minnesota.

New Jersey @ Winnipeg
Die New Jersey Devils gastieren bei den Winnipeg Jets. Während die Devils als Vorletzter der NHL mit zwei Niederlagen nach Winnipeg reisen, kommt der Gastgeber aus einem 5:2-Erfolg gegen die Colorado Avalanche. Die robusten Jets konnten sechs ihrer letzten zehn Partien gewinnen und 19 Punkte aus 15 Partien holen. Mit einem Sieg schließt Winnipeg erneut zur Spitzengruppe der Liga auf.

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