Oha! Die Carolina Hurricanes haben sich diesen Ausruf des Erstaunens verdient. Am Sonntag ließen sie sich auch nicht von einem Rückschlag beeindrucken und bezwangen im heimischen Lenovo Center die Los Angeles Kings mit 3:2 nach Verlängerung. Bereits seit Wochen wirbeln die Hurricanes durch die Liga und zählen damit zu den aktuell heißesten Teams in der NHL.
Die Mannschaft von Trainer Rod Brind'Amour weist mittlerweile eine Punkteserie von acht Spielen aus (6-0-2) und hat, zurückgehend bis zum 4. Januar, nur eine von 14 Partien in der regulären Spielzeit verloren (10-1-3). Ihr Torverhältnis beträgt in diesem Zeitraum 53:32 und ihr Vorsprung als Tabellenerster der Metropolitan Division komfortable sieben Punkte auf die Pittsburgh Penguins als ihrem ärgsten Verfolger
Beim jüngsten Auftritt der Hurricanes avancierte Sebastian Aho zum Matchwinner. Der 28-jährige Finne setzte nach 85 Sekunden in der Overtime den Großteil der über 18.000 Besucher in Verzückung, als er den Rückhandpass von Seth Jarvis annahm, ins Angriffsdrittel lief und Gästetorwart Anton Forsberg mit einem Handgelenkschuss bezwang. Der Schuss wurde dabei noch vom Schläger von Kings-Stürmer Adrian Kempe, über Forsbergs Schoner hoch ins Netz abgefälscht.
„Da war schon ein bisschen Glück dabei. Ich denke, es ist immer gut, einfach den Puck zu schießen. So war es auch in diesem Fall. Ich glaube, er ist dann von Kempes Schläger abgeprallt, wodurch sich die Richtung geändert hat, und so ging er halt rein“, schilderte der Torschütze das Siegtor aus seiner Sicht.




















