Am Samstagabend empfingen die Seattle Kraken die Tampa Bay Lightning. Eine Entscheidung fiel erst in der Overtime, als Nikita Kucherov zum 4:3 für die Gäste einnetzen konnte. Die Niederlage war für die Kraken nur ein Teil des Tiefschlags in einem starken Match.
Richtige Entscheidungen
Nach einem sehr dominanten Eröffnungsdrittel der Lightning, stand es bereits 2:0 für die Gäste. Anthony Cirelli und Nikita Kucherov konnten je einen der 14 abgegebenen Schüsse hinter Philipp Grubauer im Netz versenken. Seattle kam im gleichen Zeitraum auf nur vier Abschlüsse und zeigte, dass der Negativlauf, mit zuvor sechs Niederlagen in Serie (0-5-1) deutliche Spuren hinterlassen hatte.
Nach der ersten Unterbrechung drehte sich das Blatt überraschend. Die Kraken fanden stark in die Partie zurück und sorgten mit einem deutlichen Torschussverhältnis (15:9) für umgekehrte Verhältnisse. Sie trafen plötzlich die richtigen Entscheidungen und konnten durch Oliver Bjorkstrand und Jamie Oleksiak ausgleichen. Für Bjorkstrand war es der 300. Punkt in der NHL.
Mit dem Comeback im Rücken wuchs das Selbstvertrauen der Kraken und ein schneller Überzahltreffer nur 14 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts durch Jared McCann war der verdiente Lohn für eine, nach Startschwierigkeiten, starke Partie der Gastgeber.



















