Die Mannschaft von Cheftrainer Christian Wohlwend macht in diesem Jahr einen sehr gefestigten Eindruck - mit Riat (2016, Washington Capitals, Nr. 117), Thürkauf (2016, Columbus Blue Jackets, Nr. 185) und Jonas Siegenthaler (2015, Washington Capitals, Nr. 57) stehen sogar drei Spieler im Aufgebot der Eidgenossen, die bereits in den vergangenen zwei Jahren von einem NHL-Team gedraftet wurden - dennoch wird dieses Turnier für die Schützlinge von Wohlwend kein Selbstläufer werden.
Die Konstellation in der Gruppe A erweist sich als besonders diffizil nachdem Titelverteidiger Finnland, trotz spielerischer Überlegenheit, seine bisherigen zwei Partien gegen Tschechien und Dänemark verloren hat, und sich Schweden bärenstark gegen die Dänen präsentierte. In den noch bevorstehenden Vorrundenpartien treffen die Schweizer auf drei sehr defensivstarke Mannschaften. Dementsprechend werden sie darauf angewiesen sein, dass ihr Eishockeywunderkind Hischier auch in diesen Partien unbekümmert aufspielt und die gegnerischen Abwehrreihen vor für sie unlösbare Aufgaben stellen kann.
Mit seinen drei Scorerpunkten, nach erst einem Auftritt, konnte sich Hischier, zusammen mit Teamkollege Riat, in die Phalanx der sechs kanadischen und russischen Junioren einreihen, die im Rennen um die Scorerkrone dieses Turniers vorne liegen, aber allesamt bereits zwei Partien absolviert haben.
Hischier macht trotz seiner jungen Jahren und dem Medienwirbel, den es um ihn gibt, einen so gefestigten Eindruck, dass ihm bei diesem Turnier noch vieles zuzutrauen ist.