"Es ist unglaublich", strahlte Lightning-Kapitän Steven Stamkos. "Es gibt keine Worte dafür. Es vor unseren Fans, Freunden und unserer Familie zu schaffen, bedeutet uns alles. Wir können es nicht erwarten, mit ihnen zu feiern." Im vergangenen Jahr hatten die Lightning, den Cup in der Bubble von Edmonton ohne Fans auf den Rängen geholt.
Das Tor des Tages erzielte mit Ross Colton ein 24-jähriger US-Amerikaner, der fast in den kompletten Stanley Cup Playoffs 2021 in der vierten Reihe eingesetzt wurde und erst in Spiel 5 in die zweite Linie befördert worden war.
1.Drittel: Intensives, schnelles Hockey mit dominanten Lightning
Weder Tampa Bays Trainer Jon Cooper noch Montreals Coach Dominique Ducharme nahmen für Spiel 5 Veränderungen in ihren Aufstellungen vor. Damit erhielten auch Lightning-Torwart Andrei Vasilevkiy (22 Saves, 100 Prozent Fangquote) und Canadiens-Goalie Carey Price (29 Saves, 96,7 Prozent Fangquote) erneut den Start zwischen den Pfosten.
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Vor euphorischen Fans in der Amalie Arena erwischte Tampa Bay den besseren Start: Die Lightning setzten den Canadiens mit aggressivem Forechecking zu, präsentierten sich spielerisch und läuferisch überlegen und wussten Price im ersten Drittel mit 13:4 Schüssen zu beschäftigen. Montreals Torwart aber strahlte mit tollen Saves viel Ruhe aus und spielte auch immer wieder gut mit.
Die Canadiens fanden in der Offensive dagegen kaum statt. Die Scheibe tief zu spielen, blieb meist die einzige Idee, weil die Lightning den Zone-Entry erschwerten, präsent an den Banden arbeiteten und souverän mit dem Puck umgingen. So verwunderte es nicht, dass Tampa Bay auch die beste Chance im ersten Durchgang verbuchte, als Tyler Johnson die Latte traf (15.).
Beeindruckend war auch die Intensität im Spiel: Insgesamt 41 teils knüppelharte Checks (Tampa 25, Montreal 16) wurden alleine im ersten Drittel ausgeteilt.
Canadiens fordern Vasilevskiy, Colton erzielt den so wichtigen ersten Treffer
Mit Beginn des zweiten Abschnitts traute sich auch Montreal mehr zu. In einer nach wie vor hart geführten Partie, in der das Geschehen schnell hin und her wogte, erspielten sich die Canadiens einige gute Möglichkeiten, doch der im ersten Durchgang kaum geprüfte Vasilevskiy entschärfte diese gekonnt.