Gegen die Penguins startete Nashville mit einem Tor von Ekholm zwei Sekunden vor der ersten Drittelpause. Jake Guentzel glich im zweiten Drittel aus (35.), doch dann ging die große Josi-Show los. Rookie-Stürmer Tanner Jeannot fälschte Josis Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1 ab (36.). Wenig später klärte der Berner den Puck aus der eigenen Zone, Eeli Tolvanen jagte der Scheibe hinterher und erhöhte im Alleingang auf 3:1 (38.).
"Er spielt in einer anderen Liga", lobte Ekholm Josis Qualität. "Es ist verrückt. Er ist so gut. Wenn man sich das dritte Tor anschaut, zeigt die Tatsache, dass das ein Assist wurde, was er für eine Saison hat."
Im Schlussabschnitt leitete Josi mit einem Pass auf Colton Sissons einen Angriff ein, der mit einem Empty-Netter von Yakov Trenin endete (59.). Josi punktete damit bereits im siebten Spiel in Folge und sammelte dabei 16 Punkte (3 Tore, 13 Assists). Neben dem Abwehrchef glänzte auch Torwart Juuse Saros mit einem weiteren starken Spiel. Der Finne hielt in seinem 50. Spiel der Saison (29-18-3) 35 Schüsse und verbesserte seine Statistik auf 92,4 Prozent Fangquote und 2,41 Gegentore pro Spiel bei drei Shutouts.
"Er hat diese Saison in jedem Spiel auf sehr hohem Niveau gespielt", lobte Trainer John Hynes den Torhüter. "Es ist schön, dass er jedes Mal stark zurückkommt, wenn er mal eine Pause kriegt und sich ausruhen kann."
Josi brach mit seinem 52. Assist der Saison nicht nur seinen eigenen Rekord für die meisten Vorlagen eines Verteidigers in der Geschichte der Predators, er liegt außerdem nur noch zwei Assists hinter dem Franchise-Rekord für die meisten Assists eines Spielers in einer Saison, den in der Saison 2005/06 kein geringerer als Paul Kariya aufgestellt hatte. Der Kapitän der Predators verbessert durch seine Offensivqualitäten und seine Konstanz auch seine Position im Rennen um die James Norris Memorial Trophy für den besten Verteidiger, die er bereits 2020 gewann.
Mit diesen Leistungen ist Josi erneut das Zugpferd der Predators, das sie im Rennen um einen Platz in den Stanley Cup Playoffs anführt. Dank ihm stehen sie mit 74 Punkten in 60 Spielen (35-21-4) auf dem dritten Platz der Central Division in aussichtsreicher Position. Sie gewannen vier ihrer vergangenen fünf Spiele. Die Partie gegen Pittsburgh war das letzte von drei Spielen innerhalb von vier Tagen. Vor dem Sieg gegen Minnesota am Sonntag hatten sie zu Hause gegen die St. Louis Blues mit 4:7 verloren.
"Wir haben gegen drei wirklich starke Teams gespielt", erklärte Hynes. "Ich habe einen unglaublichen Respekt davor, wie die Jungs sich reingehängt haben, gekämpft haben, konzentriert geblieben sind und immer für das Spiel bereit waren. Sie sind den Herausforderung in jedem Spiel gerecht geworden."
Trotz der hohen Belastung der vergangenen Tage gibt es für die Predators nur einen Tag Pause. Bereits am Donnerstag sind sie bei den Philadelphia Flyers zu Gast (7 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 0 Uhr MEZ).