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Nashville schlägt nach der Niederlage zurück

Rinne, Subban und die Predators machen ihr Versprechen war und zeigen, warum sie zu Recht in der zweiten Runde stehen

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Autor

Die Nashville Predators errangen in Spiel 4 der Serie der zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Western Conference gegen die Winnipeg Jets einen 2:1-Auswärtssieg.

Torwart Pekka Rinne stoppte alle Versuche der Jets, bis Patrik Laine 51 Sekunden vor der Schlusssirene, bei 6-gegen-4 traf. Insgesamt wehrte der finnische Schlussmann 32 Schüsse ab, nachdem er in Spiel 3 bei 43 Schüssen fünf Mal hinter sich greifen musste. Rinne war aber nicht der einzige Akteur der Predators, der sich von einer ganz anderen Seite präsentierte, als in der vorherigen Partie. Vor allem die Abwehrkräfte vor ihm waren beeindruckend.

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"Wir haben uns wirklich auf eine konsequente Defensivarbeit konzentriert und das funktionierte", erklärte Rinne. "Das war eine große Mannschaftsleistung, wir haben 60 Minuten lang gut gespielt."

Nach der 4:7-Niederlage waren die Predators fest entschlossen die Serie auszugleichen, auch wenn klar war, dass das im Bell MTS Place keine leichte Aufgabe werden würde. P.K. Subban stellte sich nach Spiel 3 der Presse, gab zu, dass Fehler gemacht wurden, man das Spiel dadurch selbst verloren hatte und prophezeite eine Leistungssteigerung für die nächste Partie.

"Wir haben den Puck nicht hinter ihre Abwehr gebracht, wir haben den Puck nicht tief gespielt", bedauerte Subban. "In den Playoffs ist es egal, welches System man spielt, man muss den Puck in das Drittel der Gegner bringen und sie unter Druck setzen... Wir wissen, dass wir das besser können. Wir wissen, wie gut wir sein können und das werden wir in Spiel 4 zeigen"

 

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Dieses Versprechen machten der Kanadier und sein Team wahr. Die Truppe aus Tennessee hatte in den diesjährigen Playoffs bisher nie zwei Spiele in Folge verloren und wollte jetzt auch nicht damit anfangen. Sie ließen zwar vorübergehend Druckphasen der Jets zu, überzeugten aber immer wieder selbst, nicht nur durch ihre disziplinierte und konsequente Defensivarbeit, sondern auch durch gute Chancen, die sie sich vor Jets Torwart Connor Hellebuyck erarbeiteten.

"Wir hatten die richtige Einstellung", lobte Predators Trainer Peter Laviolette. "Das hat man schon heute früh im Training gemerkt. Wir haben härter gekämpft und intelligenter gespielt."

Die Predators hielten sich an die Vorgabe von Laviolette, der nach Spiel 3 kritisiert hatte, dass zu viele Strafen genommen wurden. Am Donnerstag gerieten sie nur zwei Mal in Unterzahl. Das ermöglichte ihnen selbst aktiver zu werden und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. So konnte sie Ryan Hartman gegen Ende des ersten Drittels in Führung bringen und P.K. Subban traf im zweiten Abschnitt - im dritten Spiel in Folge. Subban übernahm erneut eine wichtige Rolle als Anführer und Arbeiter, sowohl im Angriff, wie auch vor dem eigenen Tor.

"Es ist schwierig, sie zu stoppen, sie sind sehr schnell und sehr gut, aber wir waren heute enorm stark in der neutralen Zone", sagte Subban. "Das wichtigste war, dass wir alle in der Abwehr vollen Einsatz gebracht haben... Wir haben die kleinen Dinge richtig gemacht. Diese Details haben uns das letzte Spiel gekostet und heute haben wir über die vollen 60 Minuten darauf geachtet."

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Hätten die Jets die Partie gewonnen, hätte sich Nashville keinen Fehler mehr leisten dürfen, sie hätten drei Siege in Folge gebraucht. Daher war es ein extrem wichtiges Spiel, in dem die Predators von jener Erfahrung profitiert haben, die sie im vergangenen Jahr gesammelt haben.

"Es war natürlich ein wichtiges Spiel", bestätigte Rinne. "Jetzt ist es eine ganz andere Serie, wenn wir nach Hause kommen. Es sind noch drei Spiele und davon spielen wir zwei in unserem Stadion."

Nach einer bitteren Niederlage, haben die Predators im richtigen Moment die passende Antwort gefunden. Nun geht es am Samstag in der Bridgestone Arena von Nashville in Spiel 5 wieder zur Sache. Maximal drei Spiele verbleiben noch, wer zuerst zwei Partien gewinnt, zieht in das Finale der Western Conference ein. Wer das nächste Spiel gewinnt, kann den Kontrahenten gehörig unter Druck setzen und die Predators haben den Heimvorteil.

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