sabres dahlin

Das Powerranking zeigt die fünf Aufsteiger und Absteiger der Woche von NHL.com/de. Der Tabellenstand ist dabei nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern die Leistungen in der vergangenen Woche. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die in der Metropolitan Division erstplatzierten Carolina Hurricanes (2-0-0) blieben als einziger der vier Divisions-Spitzenreiter ohne Punktverlust. Sowohl die Boston Bruins (2-1-0) in der Atlantic Division wie auch die Dallas Stars (1-0-2) in der Central Division und die Seattle Kraken (1-0-1) in der Pacific Division ließen Punkte liegen.
Fünf Aufsteiger:
1. Buffalo Sabres
Im Heimspiel gegen die Anaheim Ducks (6:3) sowie als Gäste der Stars (3:2 OT), St. Louis Blues (5:3) und Winnipeg Jets (3:2) wussten die Buffalo Sabres ihre Erfolgsserie auf sechs Partien auszubauen, in denen sie jeweils Zählbares einheimsten (5-0-1).

BUF 6, ANA 3

Center Tage Thompson (2 Tore, 6 Assists) führt Buffalos teaminterne Wochenwertung an, vor Linksaußen Jeff Skinner (2 Tore, 4 Assists) und Rechtsaußen Alex Tuch (1 Tor, 5 Assists).
Kommende Woche gastieren die Sabres bei den Minnesota Wild und erwarten im heimischen KeyBank Center die Hurricanes.
2. Nashville Predators
Die Nashville Predators bewiesen ihre Heimstärke durch doppelte Punktgewinne gegen die Los Angeles Kings (5:3), Jets (2:1) sowie New Jersey Devils (6:4) und untermauerten ihre Ambitionen auf einen Platz für die Stanley Cup Playoffs in der Western Conference.

Die punktbesten Akteure der Predators waren ihr Schweizer Kapitän Roman Josi (5 Assists) sowie die Center Matt Duchene (3 Tore, 1 Assist) und Cody Glass (2 Tore, 2 Assists).
Den Versuch, ihren Rückstand auf einen Playoffplatz weiter zu verkürzen, unternehmen die Predators erst nach dem NHL All-Star Game.
3. Columbus Blue Jackets
Zum ersten Mal seit über zwei Monaten (12.-17. Nov.) gelang es den Columbus Blue Jackets aus drei aufeinanderfolgenden Partien fünf Punkte mitzunehmen. Zuhause bezwangen sie die San Jose Sharks (5:3) und im Westen Kanadas boten sie den Calgary Flames (3:4 OT) und Edmonton Oilers (3:2 OT) Paroli.

CBJ 5, SJS 3

Linksaußen Patrik Laine (2 Tore, 4 Assists) wurde seiner Führungsrolle gerecht und punktete in allen drei Spielen. Als bester Vollstrecker der Blue Jackets machte Center Boone Jenner (3 Tore) auf sich aufmerksam.
Die Blue Jackets setzen ihre Reise mit Auftritten bei den Vancouver Canucks und in Seattle fort. In ihrem letzten Spiel vor dem NHL All-Star Game empfangen sie die Washington Capitals am Dienstag.
4. Toronto Maple Leafs
Die Toronto Maple Leafs ließen als ärgster Verfolger der erstplatzierten Bruins in ihren Begegnungen mit den Montreal Canadiens (2:3 OT), New York Islanders (5:2) und New York Rangers (3:2 OT) nur einen Zähler liegen.

TOR 5, NYI 2

Als Torontos Punktegarant stach Rechtsaußen William Nylander (2 Tore, 4 Assists) hervor, der seine Scoringserie auf fünf Spiele ausbaute.
Kommende Woche treten die Maple Leafs zuhause gegen die Ottawa Senators, Washington Capitals und im Spitzenspiel gegen die Bruins an.
5. Pittsburgh Penguins
Nach einer Woche mit zwei Auswärtspleiten gelang es den Pittsburgh Penguins wieder regelmäßig zu punkten, zweimal in der Fremde bei den Devils (1:2 OT) und in Washington (2:3 SO) sowie vor heimischer Kulisse gegen die Senators (4:1) und Florida Panthers (7:6 OT).

PIT 7, FLA 6 F/OT

Mit Linksaußen Jake Guentzel (2 Tore, 4 Assists) und Kapitän Sidney Crosby (2 Tore, 4 Assists) führen zwei erfahrene Stürmer die Scorerwertung der jüngsten Auftritte an. Verteidiger Kris Letang (2 Tore, 2 Assists) legte gegen die Panthers einen 4-Punkte-Auftritt hin.
Am Samstag gastieren die Sharks bei den Penguins.
Fünf Absteiger:
1. New York Islanders
Seit mittlerweile fünf Wochen verlieren die New York Islanders im ligaweiten Klassement an Boden (14. Platz, 15., 16., 18., 22.). Zum dritten Mal in Folge zählen sie zu den Absteigern der Woche, nachdem ihnen seit sechs Spielen kein Sieg mehr glückte (0-4-2). Zuletzt unterlagen die Islanders den Hurricanes (2:5), den Maple Leafs (2:5) und den Senators (1:2).
In der vergangenen Woche gelang den Islanders bei sieben Gelegenheiten erneut kein Powerplaytreffer. Ihr letztes Überzahltor datiert vom 11. Januar. Seitdem lautet ihre Powerplay-Bilanz 0 von 20.
Wird sich der Abwärtstrend der Islanders in den Heimpartien gegen die Detroit Red Wings und Vegas Golden Knights fortsetzen?
2. St. Louis Blues
Bei den St. Louis Blues machte sich Frust breit, nachdem sie sowohl daheim gegen die Chicago Blackhawks (3:5) und Sabres (3:5) als auch als Gäste der Arizona Coyotes (0:5) den Kürzeren zogen.
Fünf Gegentore pro Spiel waren eindeutig zu viel, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Blues mit einem Schnitt von 24,7 ligaweit die zweitwenigsten Torschüsse zuließen.
Mit einem effektiveren Defensivverhalten aufwarten müssen die Blues in den anstehenden Gastspielen bei den Colorado Avalanche und in Winnipeg.
3. San Jose Sharks
Die San Jose Sharks laufen Gefahr, die Tabelle der Pacific Division von ganz unten ansehen zu müssen, nachdem es für sie in den Auswärtspartien gegen die Blue Jackets (3:5), Bruins (0:4) und Red Wings (2:3 OT) nur zu einem Punktgewinn reichte.
Verlassen konnten sich die Sharks auf die Treffsicherheit ihres Schweizer Rechtsaußen Timo Meier (2 Tore). Der Herisauer punktete in acht von elf Spielen im Januar (8 Tore, 3 Assists), doch in der Tiefe fehlt es dem Kader von San Jose an Konstanz.
Die Sharks beenden den Monat mit Gastspielen bei den Hurricanes und Penguins.
4. Vancouver Canucks
Wohin geht die Entwicklung der Vancouver Canucks? Nach den Heimniederlagen gegen die Avalanche (1:4) und Oilers (2:4) musste Trainer Bruce Boudreau seinen Stuhl räumen. Unter der Leitung von Rick Tocchet bezwangen sie die Blackhawks (5:2), kassierten aber tags darauf eine Niederlage bei den Kraken (1:6).
Linksaußen Andrei Kuzmenko (3 Tore, 1 Assist) und Center Elias Pettersson (1 Tor, 3 Assists) hatten die meisten persönlichen Erfolgserlebnisse unter den Spielern der Westkanadier zu verzeichnen.
In der Heimpartie gegen die Blue Jackets ist ein doppelter Punktgewinn fast schon Pflicht für die Canucks.
5. Minnesota Wild
Als Dritter der Central Division liegt die Latte der Minnesota Wild hoch. Diesen Anspruch konnten sie jedoch nur bedingt erfüllen, obwohl sie zum Wochenabschluss die Philadelphia Flyers (3:2 OT) bezwangen. Zuvor hatte es für die Wild bei den Panthers (3:5) und den Tampa Bay Lightning (2:4) nichts zu holen gegeben.
Die Linksaußen Matt Boldy (3 Tore, 3 Assists) und Kirill Kaprizov (1 Tor, 4 Assists) trugen sich in jeder der drei Partien als Scorer in den Spielberichtsbogen ein.
Am Samstag geben sich die Sabres die Ehre im Xcel Energy Center von St. Paul.