Während den Stanley Cup Playoffs 2017 legten sie sogar noch eine Schippe drauf. In den ersten drei Runden erhöhten sie ihre Ausbeute auf eine stolze Quote von 25,4%. In 96:40 Minuten in Überzahl, erzielten sie 15 Tore. Dabei gelang ihnen in 13 von 21 Spielen Powerplaytore -- oft in entscheidenden Situationen.
Für Penguinstrainer Mike Sullivan hat die Verbessserung der Überzahlausbeute seines Teams vor Spiel 3 höchste Priorität.
"Am Mittwoch haben wir im Powerplay bestimmt nicht geglänzt", sagte Headcoach Sullivan. "Trotzdem haben sich diese Jungs in der NHL-Hauptrunde und den Playoffs in dieser Hinsicht bislang sehr gut geschlagen."
Auch gegen die Predators sieht das Überzahlspiel phasenweise nicht schlecht aus. Die Penguins kontrollieren die Scheibe, spielen hervorragende Pässe und setzen sich gut in der gegnerischen Zone fest.
So auch am Mittwoch. Kurz bevor Guentzel in der 17. Spielminute den 1-1 Anschlusstreffer erzielte, agierten die Penguins in Überzahl und zogen einen sehenswerten Spielzug auf.
Abgesehen von der mageren Ausbeute, kann Sullivan dem Überzahlspiel seiner Mannschaft in den ersten beiden Spielen des Stanley Cup Finales positives abgewinnen.
"Solange wir in der Zone waren, hatten wir unsere Gelegenheiten", erklärte er. "Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht und die gesamte Spielfläche ausgenutzt.
"Es ist kein Fall von schlechter Ausführung", fügte er hinzu. "Wir müssen einfach mehr Pucks aufs Tor bringen, wenn wir die Chance haben, zu schießen."
Insgesamt gaben die Penguins im Stanley Cup Finale in Überzahl sieben Schussversuche ab. Fünf davon verfehlten ihr Ziel oder wurden von einem Verteidiger abgefangen.
"Jedes Powerplay ist sehr wichtig", erklärte Malkin. "Wenn wir nicht treffen, müssen wir mehr Schüsse aufs Tor bringen und härter spielen. Ich denke, wir haben etwas zu gewöhnlich gespielt. Wir versuchen zu oft, noch einen weiteren guten Pass zu spielen, aber das funktioniert nicht."