Die Pittsburgh Penguins haben am Montag eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie im Rennen um die Spitzenplätze der Metropolitan Division weiterhin ein ernstzunehmender Faktor sind. Beim 8:3-Auswärtssieg gegen die New York Islanders in der UBS Arena zeigte das Team nicht nur beeindruckende Offensivpower, sondern vor allem auch seine Comeback-Qualitäten.
Dabei begann die Partie alles andere als optimal für Pittsburgh. Die Islanders erwischten den besseren Start in den zweiten Abschnitt und gingen binnen weniger Minuten mit 2:0 in Führung. Zunächst traf Anders Lee in Überzahl (22., PP), ehe Mathew Barzal (23.) mit seinem ersten Tor nach zehn Spielen für die Gastgeber nachlegte.
Zwar gelang Elmer Soderblom (27.) zwischenzeitlich der Anschluss, doch die Gastgeber stellten durch Brayden Schenn (30.) den Zwei-Tore-Vorsprung rasch wieder her. Beim Stand von 3:1 schien die Partie zunächst eindeutig in Richtung der Islanders zu kippen – doch was folgte, war ein beeindruckendes Offensivfeuerwerk der Penguins, das die Begegnung noch vor dem Ende des zweiten Spielabschnitts komplett auf den Kopf stellen sollte.
Sechs Minuten, die das Spiel entscheiden
Innerhalb von nur 6:17 Minuten erzielte Pittsburgh vier Tore und drehte damit die Partie spektakulär. Den Anfang machte Rickard Rakell mit einem Unterzahltor (32.), das sich im Nachhinein als Wendepunkt herausstellen sollte.
Islanders-Coach Patrick Roy brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Das war definitiv der Knackpunkt.“ Zwar habe sein Team danach noch Chancen gehabt, ins Spiel zurückzufinden, doch habe man „nicht mehr das Niveau der ersten Spielhälfte erreicht“.
Kurz nach Rakells Treffer glich Ryan Shea (34,) mit einem sehenswerten One-Timer aus, bevor Anthony Mantha binnen weniger Minuten doppelt zuschlug und die Penguins erstmals in Führung brachte (35., 38.).
Penguins-Trainer Dan Muse erklärte den Umschwung mit einer klaren Anpassung im Spiel: „Wir haben mehr Zeit in ihrer Zone verbracht und die Scheiben hinter ihre Verteidigung gebracht. Das war der Moment, in dem wir unser bestes Eishockey gespielt haben.“
Die Islanders hingegen verloren in dieser Phase völlig den Zugriff auf das Spiel. Verteidiger Ryan Pulock sprach von einem defensiven Totalausfall: „Wir waren einfach nur schlecht. Breakaways, verlorene Zweikämpfe – wir haben alles zugelassen.“




















