Die Boston Bruins mit ihrem deutschen Coach Marco Sturm und dem deutschen Angreifer Lukas Reichel sind weiter ganz dick im Geschäft bei der Vergabe der Plätze in den Stanley Cup Playoffs. Die Bruins sicherten sich mit einem 6:3-Heimsieg gegen die Minnesota Wild zwei weitere Punkte. Nach dem Auftritt im TD Garden am Samstag hatte Sturm allen Grund, zufrieden zu sein.
Des einen Freud, des anderen Leid: Die Minnesota Wild hätten mit einem Sieg die Playoffteilnahme fix machen können. Doch die Bruins hatten anderes vor. Das Team von der US-Ostküste braucht gerade selbst jeden Punkt, um sich für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Und genau so trat die Mannschaft gegen die ambitionierten Wild auch auf. Weshalb Sturm nach der Partie vom komplettesten Spiel in dieser Saison sprach, das seine Schützlinge angeliefert hätten. „Es hat sich gut angefühlt, über die gesamten 60 Minuten, vom ersten Wechsel an. Jede Reihe hat sich heute eingebracht. Und das will ich auch von der Mannschaft sehen“, sagte Sturm.
Peeke eröffnet den Torreigen
Der Coach wirkte sehr zufrieden. Und das durfte er auch sein. Sein Team legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Schon nach 61 Sekunden eröffnete Andrew Peeke den Torreigen. Pavel Zacha legte nach exakt 14 Minuten nach. Im zweiten Drittel erhöhte Viktor Arvidsson gar auf 3:0 (31.), ehe die Wild durch Kirill Kaprizov auf die Anzeigetafel kamen (35.). Im Schlussabschnitt erhöhte Elias Lindholm auf Zuspiel von Reichel auf 4:1 (44.). Doch die Wild kamen nochmal zurück, verkürzten durch Mats Zuccarello (48., PP) und Ryan Hartman (54.) auf 4:3. Zacha (57.) und Lindholm (60., EN) machten für die Gastgeber alles klar.



















