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Penguins holen Stanley Cup

Pittsburgh gewinnt mit 2-0 in Spiel 6 des Stanley Cup Finales und verteidigt Meisterschaft

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

NASHVILLE -- Die Pittsburgh Penguins gewannen am Sonntag mit 2-0 gegen die Nashville Predators und holten sich den Stanley Cup im sechsten Spiel.

Patric Hornqvist erzielte 95 Sekunden vor dem Spielende den entscheidenden Treffer, Carl Hagelin traf per Empty Netter zum 2-0 Endstand.

"Es ist etwas ganz Besonderes, hier zu gewinnen", erzählte Penguinskapitän Sidney Crosby zu NHL.com/de. "Wir wussten, wie schwer es werden würde. Wir standen in diesem Jahr schon so oft mit dem Rücken zur Wand, haben uns jedoch immer wieder zurückgekämpft und haben einen Weg gefunden."

Mit viel Schwung aus dem Sieg in Spiel 5 starteten die Penguins in die Partie in der Bridgestone Arena. Schon in den ersten Spielminuten hatten Jake Guentzel, Evgeni Malkin und Scott Wilson größte Einschussgelegenheiten, doch Predators Keeper Pekka Rinne parierte glänzend und machte mit Nachdruck klar, dass es für die Penguins an diesem Abend kein Zuckerschlecken werden würde, die Scheibe ins Tor zu buchsieren.

In der Folgezeit gingen beide Teams eines Stanley Cup Finales würdig engagiert zu Werke und erarbeiteten sich etliche hervorragende Chancen.

104 Sekunden vor dem ersten Kabinengang war es Nashvilles Linksaußen James Neal, der die Führung für seine Farben auf der Kelle hatte, doch Murray brachte gerade noch seinen Schoner aufs Eis um den Schuss aus nächster Nähe zu parieren.

Nur einen Augenblick später brannte es auf der gegenüberliegenden Seite lichterlohn. Rinne parierte jedoch in höchster Not gegen Carl Hagelin, der einen brandgefährlichen Schuss aus dem Slot abgab.

So traten beide Mannschaften ohne Torerfolg den ersten Pausengang an.

Der Mittelabschnitt begann mit heller Aufregung auf Seiten der Predators.

Nach 1:07 Minuten zog Forsberg vom linken Bullykreis ab und überraschte Murray, der die Scheibe nur vermeintlich sicher fangen konnte. Das Spielgerät rutschte ihm durch die Arme. Predators Stürmer Colton Sissons war im Slot zur Stelle und konnte den Puck über die Linie stecken.

Weil die Partie kurz zuvor schon von den Unparteiischen unterbrochen wurde, waren die Penguins im Glück.
Von dem Beinaherückstand wachgerüttelt, brachten sie die Predatorsdefensive nun mehrmals in Verlegenheit, Schlussmann Rinne mauerte seinen Kasten jedoch auch im Mitteldrittel von oben bis unten zu und ließ keinen Puck durchrutschen.

Die Fans erlebten weiterhin einen unterhaltsamen aber nervenaufreibenden offenen Schlagabtausch.
Brenzlig wurde es für die Penguins im Schlussdrittel, als erst Olli Maatta wegen Beinstellens und wenig später Trevor Daley wegen Haltens auf der Strafbank Platz nehmen mussten.

Doch die Penguins überstanden die minutenlange Unterzahlsituation und kamen stattdessen ihrerseits durch Hornqvist zum Siegtreffer.

Als die Predators alles auf eine Karte setzten und einen sechsten Feldspieler für Torhüter Rinne brachten, setzte Hagelin den Schlusspunkt per Empty Netter.

"Es ist so schwer, in Worte zu fassen, wie stolz ich auf diese Truppe bin", sagte Penguins Headcoach Mike Sullivan. "Ich sagte es schon öfters, aber es ist ein richtiges Privileg, diese Jungs zu trainieren. Es sind so tolle Kerle, so tolle Spieler. 

Ich sagte es so oft, man gewinnt keine Titel ohne Charakter. Und davon gibt es in unserer Kabine jede Menge.

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