Grubauer zeigte sehr starke Leistungen bei der Eishockeyweltmeisterschaft im Mai, wurde von den Fans in Köln dafür gefeiert, er führte das DEB-Team Anfang September 2016 beim Qualifikationsturnier in Lettland auch mit überragenden Leistungen (97 Fangquote, Gegentorschnitt von 0,67 in drei Spielen) zur Olympia-Teilnahme in Pyeongchang 2018.
Diese konstant bemerkenswerten Leistungen, gerade eben auch in der besten Eishockeyliga der Welt, welche ihn nicht nur als NHL-Torhüter endgültig etabliert hatten (immerhin lag der Deutsche damit ligaweit auf Rang Zwei in Sachen Gegentorschnitt (2,04) und auf Rang Vier mit seiner Fangquote) waren auch die Hauptursache dafür, dass über seine sportliche Zukunft in Nordamerika zuletzt intensiv diskutiert wurde.
Der gebürtige Rosenheimer war nämlich mehrfach auch mit einigen anderen Franchises in Verbindung gebracht worden. Etliche Beobachter gingen sogar davon aus, dass die neue, die 31. Franchise der Liga, die Vegas Golden Knights, sich die Dienste des jungen Goalies im NHL Expansion Draft im Vormonat sichern könnten. Es kam bekanntlich dann aber doch anders.
Nun also die Vertragsverlängerung in der US-Hauptstadt. Die Ambitionen auf einen Starter-Job in der Liga sollten sich damit nun erst einmal wieder erledigt haben.
An Stammkraft Braden Holtby dürfte auch in der im Oktober beginnenden neuen Spielzeit wohl auch weiterhin kein Weg vorbeiführen. Zumindest dann nicht, wenn dieser in den nächsten 12 Monaten gesund bleibt.
Für die Capitals ist die Entscheidung vom Donnerstag sicherlich eine sehr gute Nachricht. Denn nun hat die Franchise mit Holtby, Grubauer und Phoenix Copley ein wirklich sehr Gutes Torhüter-Team beim Saisonstart zur Verfügung.