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Hakstol als Trainer der Flyers entlassen

Gordon übernimmt den Posten; Philadelphia liegt auf Platz acht in der Metropolitan Division

von Adam Kimelman @NHLAdamK / NHL.com Stellvertretender Chefredakteur

Dave Hakstol wurde am Montag seines Amtes als Trainer der Philadelphia Flyers enthoben.

Hakstol wurde durch Scott Gordon ersetzt, dem Coach von Lehigh Valley in der American Hockey League.

Die Flyers (12-15-4) verloren die letzten vier Partien ihrer fünf Spiele umfassenden Auswärtstour (0-3-1). Am Samstag unterlagen sie den Vancouver Canucks mit 5:1. Die Flyers belegen mit 28 Punkten den achten Rang in der Metropolitan Division, acht Zähler hinter den drittplatzierten Pittsburgh Penguins.

Philadelphia empfängt am Dienstag die Detroit Red Wings im Wells Fargo Center (7 p.m. ET; TVAS, NBCSP, FS-D, NHL.TV).

"Nachdem ich mich heute Morgen mit Dave Hakstol getroffen habe, beschloss ich ihn von seinen Aufgaben als Cheftrainer zu entbinden", sagte General Manager Chuck Fletcher. "Da ich das Team weiterhin beurteile, bin ich der Meinung, dass dies die beste Vorgehensweise ist, um uns voranzubringen. Ich möchte Dave für seinen Einsatz für das Team und die Organisation danken. Scott Gordon wird auf Interimsbasis das Traineramt übernehmen."

Die Flyers entließen GM Ron Hextall am 26. November. Sein Nachfolger wurde Fletcher am 3. Dezember.

Fletcher begab sich mit den Flyers auf den Roadtrip. Bevor sie abreisten, sagte er, es würde ihm die Möglichkeit geben, Hakstol und seine Art, wie er arbeitet, kennenzulernen.

"Ich denke, man muss den Leuten eine Chance geben, zu zeigen, wie sie mit dir arbeiten", sagte Fletcher am 5. Dezember. "Es ist leicht, sich von außen eine Meinung zu bilden. Wenn man davon spricht, eine Entscheidung über die Zukunft des Trainergespanns zu treffen, dann ist es besser etwas spezifischere Informationen zu haben, als ich sie gerade habe. Ich will, dass es funktioniert. Ich möchte mit dieser Gruppe erfolgreich sein. Es sind keine Drohungen oder ähnliches, aber wenn wir keine internen Lösungen haben, schauen wir nach welchen von außen. Es gibt keinen Zeitplan für irgendetwas, außer, dass wir besser werden, die (Stanley Cup) Playoffs dieses Jahr bestreiten und so schnell wie möglich den Stanley Cup gewinnen wollen. Jede Entscheidung, die wir treffen, wird auf dieses Ziel ausgerichtet sein."

Hakstol, 50, wurde am 18. Mai 2015 von den Flyers für Craig Berube angeheuert. Er war elf Spielzeiten lang Trainer an der University of North Dakota und der Dritte, der als College-Hockey-Trainer direkt in die NHL kam, ohne zuvor Erfahrung in der Liga als Spieler oder Trainer gemacht zu haben. Bob Johnson wurde 1981 von den Calgary Flames angeheuert, nachdem er zuvor an der University of Wisconsin tätig war und Ned Harkness ging 1970 von der Cornell University zu den Red Wings.

In vier Spielzeiten brachte es Hakstol auf eine Bilanz von 134-101-42. Mit 277 regulären Saisonspielen belegt er den dritten Platz unter den Flyers-Trainern hinter Fred Shero (554) und Mike Keenan (320).

Die Flyers erreichten in den ersten drei Jahren unter der Regie von Hakstol zweimal die Stanley Cup Playoffs, schieden aber jeweils in der ersten Runde der Eastern Conference nach sechs Spielen aus. Sie unterlagen in der vergangenen Saison den Pittsburgh Penguins und 2016 den Washington Capitals.

Hakstol ist der fünfte Trainer, der in dieser Saison entlassen wurde, nachdem in der Spielzeit 2017/18 keiner beurlaubt wurde: John Stevens von den Los Angeles Kings am 4. November, Joel Quenneville von den Chicago Blackhawks am 6. November und Mike Yeo von den St. Louis Blues sowie Todd McLellan von den Edmonton Oilers am 20. November.

Gordon befand sich in seiner vierten Saison als Trainer von Lehigh Valley. Als Coach der New York Islanders brachte er es vom 12. August 2008 bis zum 15. November 2010 auf eine Bilanz von 64-94-23 in 181 Spielen. Gordon war von 2011 bis 2014 Assistent der Toronto Maple Leafs und 2010 der US-Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver.

Als Torwart stand Gordon zwischen 1989 und 1991 23 Mal im Kasten der Quebec Nordiques.

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