Dennoch spricht im Moment viel für die erneute Teilnahme der Penguins an der Finalserie um den Stanley Cup. Der Kader des amtierenden Champions ist so tief, dass die Mannschaft selbst Ausfälle von Leistungsträgern in den vergangenen Tagen und Wochen problemlos wegsteckte. Kapitän Sidney Crosby läuft nach seiner Gehirnerschütterung gegen Washington und einem Durchhänger in den ersten beiden Begegnungen gegen die Senators zur Höchstform auf und punktete zuletzt bei drei Spielen in Folge. Zum Sieg am Sonntag steuerte er ein Tor und eine Vorlage bei. In der Playoff-Scorer-Wertung liegt er mit 19 Punkten hinter seinem Mannschaftskollegen Evgeni Malkin (23) auf dem zweiten Platz. "Endlich nutzen wir die vielen Chancen, die wir uns regelmäßig erarbeiten", freute er sich nach dem Match am Sonntag.
Am Optimum bewegten sich beim 7:0-Heimsieg die Special Teams der Penguins. Sowohl im Powerplay als auch im Penalty-Killing lag die Erfolgsquote bei 100 Prozent. Drei Tore schossen die Penguins bei numerischer Überlegenheit. Im Gegenzug überstanden sie fünf Versuche der Senators ohne Gegentreffer.
Dass es nicht in jeder Partie so glatt laufen wird, sind sich die Penguins bewusst. Crosby prophezeit für Dienstag einen harten Kampf. Die Senators stünden mit dem Rücken zur Wand. Das setzte neue Kräfte frei und mache sie zu einem gefährlichen Gegner. "Sie wollen unbedingt zurückschlagen und die Serie ausgleichen. Wir sind daher von Beginn an gefordert und müssen unser Bestes geben", sagte der Spielführer der Penguins.