"Meine Frau ist mit ihrer Schwester hier, jedes Mal wenn sie in der Stadt ist, mache ich einen Hattrick", erklärte ein sichtlich gut gelaunter Ovechkin nach dem Spiel gegen die Canadiens. "Jetzt habe ich schon zwei Hattricks und sie reist am Montag ab, da werde ich sie wohl überreden müssen länger zu bleiben."
Neben seiner Frau, schiebt er den Erfolg auch auf seine Mitspieler. Die Reihe mit Ovechkin, Kuznetsov und dem jungen Jakub Vrana funktioniert tatsächlich hervorragend. Vrana bereitete drei von Ovechkins Toren vor, Kuznetsov war gar an allen sieben beteiligt.
"Wenn die Reihe funktioniert, will man umso mehr und besser spielen", sagte Ovechkin.
"Es ist immer schön, wenn man diese Chemie in einer Reihe spürt, wie wir sie haben", ist auch Kuznetsov nach der zweiten Partie von der Zusammenstellung der Angriffsformation überzeugt. "Wir verstehen einander. Wir reden viel miteinander. Das erste Drittel war nicht großartig, aber wir blieben optimistisch. Mir gefällt unsere Kommunikation auf dem Eis. Manchmal sieht man seine Mitspieler nicht, aber man hört sie. Das hilft immer. Deshalb haben wir ein paar Mal getroffen, weil wir miteinander sprechen."
Es ist leicht Spieler wie Ovechkin zu kritisieren, wenn sie eine schwächere Phase haben, was nur menschlich ist. Doch bei Ovechkin kann man sich sicher sein, solange er sich auf den Beinen halten kann, wird er alles geben um die Kritiker verstummen zu lassen und weiterhin seinem unstillbaren Hunger nach Toren nachzugehen. Mit Mitspielern wie Kuznetsov und Vrana hat er beste Aussichten auch diese Saison wieder die Marke von 50 Toren zu knacken, was ihm bisher sieben Mal gelang.