Alex Ovechkin aus Russland gewann bereits neun Mal die Maurice Richard Trophy als bester Torjäger. Sein größter Erfolg: 2018 führte er die Washington Capitals zum Stanley Cup und wurde mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Sein Landsmann Sergei Fedorov bestritt zwischen 1986 und 2012 insgesamt 1248 reguläre Saisonspiele in der NHL und erzielte 483 Tore. 2015 wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. 1997 und 1998 gewann er mit den Detroit Red Wings den Stanley Cup. Der Tscheche Jaromir Jagr hatte seine erfolgreichste Zeit bei den Pittsburgh Penguins, mit denen er 1991 und 1992 den Stanley Cup gewann. Seine letzte NHL-Spielzeit verbrachte er 2017/18 bei den Calgary Flames. In seiner Heimat ist er im Alter von 50 Jahren noch immer als Profi aktiv.
2. Angriffsreihe: Sturm - Draisaitl - Selanne
Video: Leon Draisaitls Top 10 Karriere-Highlights
Gleich zwei Deutsche haben es in unsere zweite Angriffsreihe geschafft. Mit seinen 487 Scorer-Punkten war Marco Sturm der beste deutsche Scorer aller Zeiten, bis er von Leon Draisaitl abgelöst wurde. Sturm absolvierte 938 Spiele für die San Jose Sharks, Boston Bruins, Los Angeles Kings, Washington Capitals, Vancouver Canucks und Florida Panthers. Draisaitl ist längst das Aushängeschild des deutschen Eishockeys. In der Saison 2019/20 war er der Topscorer der NHL und gewann als erster Deutscher die Art Ross Trophy, die Hart Trophy sowie den Ted Lindsay Award als wertvollster Spieler. Ergänzt werden die beiden durch den Finnen Teemu Selanne. Der Flügelstürmer wurde als "The Finnish Flash" (der finnische Blitz) bekannt, absolvierte 21 Spielzeiten in der NHL und verbuchte 1451 Tore. Sein größter Erfolg war der Gewinn des Stanley Cups im Jahre 2007 mit den Anaheim Ducks.
3. Angriffsreihe: Vanek - Sundin - Kurri
Thomas Vanek spielte von 2005 bis 2019 in der NHL. Er war für acht verschiedene Teams aktiv, verbrachte aber mit acht Jahren den Großteil seiner Karriere bei den Buffalo Sabres. Auch in seinem Heimatland Österreich genießt er hohes Ansehen. 2007 wurde er dort zum Sportler des Jahres gewählt. Mats Sundin aus Schweden ist 1989 der erste Europäer gewesen, der beim NHL Draft an Position 1 ausgewählt wurde. Er spielte für die Quebec Nordiques, die Toronto Maple Leafs und die Vancouver Canucks. Seine größten Erfolge feierte er allerdings mit der Nationalmannschaft. 2006 gewann er die olympische Goldmedaille, zudem wurde er drei Mal Weltmeister. Der finnische Flügelstürmer Jari Kurri steht für die erfolgreiche Ära der Edmonton Oilers. Fünf Mal holte er mit dem kanadischen Franchise den Stanley Cup. Später spielte er für die Los Angeles Kings, New York Rangers, Mighty Ducks of Anaheim und die Colorado Avalanche.
4. Angriffsreihe: D. Sedin - Malkin - Bure
Daniel Sedin aus Schweden verbrachte seine gesamte NHL-Karriere bei den Vancouver Canucks und absolvierte mehr als 1400 Spiele. Die Besonderheit: Er spielte stets an der Seite seines Zwillingsbruders Henrik Sedin. 2011 wurde er mit der Art Ross Trophy als Topscorer sowie mit dem Ted Lindsay Award als MVP der Liga ausgezeichnet. Der Russe Evgeni Malkin hat gemeinsam mit Sidney Crosby und Kris Letang eine erfolgreiche Ära der Pittsburgh Penguins geprägt. 2009, 2016 und 2017 gewann er den Stanley Cup. Auch individuelle Auszeichnungen sammelte Malkin ein, unter anderem 2009 und 2012 die Art Ross Trophy als bester Scorer der Liga. Sein Landsmann Pavel Bure war der Torgarant schlechthin. 1994, 2000 und 2001 ist er der beste Torschütze der NHL gewesen. Er spielte von 1991 bis 2003 in der NHL und war für die Vancouver Canucks, Florida Panthers und die New York Rangers aktiv.
1. Verteidiger-Duo: Lidstrom - Josi
Video: Josis drei Punkte beim All-Star Game
Der Schwede Nicklas Lidstrom galt als der beste Verteidiger seiner Generation. Von 1991 bis 2012 prägte er die erfolgreiche Ära der Detroit Red Wings, mit denen er vier Mal den Stanley Cup gewann. 2002 war er der erste Europäer, der mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs geehrt wurde. Der Schweizer Roman Josi hat bislang seine gesamte NHL-Laufbahn bei den Nashville Predators verbracht. Er glänzt nicht nur durch seine Abwehrarbeit, sondern auch als verlässlicher Scorer. 2020 erhielt er als bester Verteidiger die Norris Trophy.
2. Verteidiger-Duo: Salming - Krupp
Borje Salming aus Schweden war der vielleicht erste europäische Top-Star in der NHL. Er verbrachte von 1973 an 16 Spielzeiten bei den Toronto Maple Leafs, ehe er seine Karriere bei den Detroit Red Wings ausklingen ließ. Seine Trikotnummer 21 wird in Toronto nicht mehr vergeben. Der Deutsche Uwe Krupp wurde 1996 zum Star, als er die Colorado Avalanche im vierten Spiel gegen die Florida Panthers in der dritten Verlängerung zum Gewinn des Stanley Cup schoss. Der Verteidiger war der erste deutsche Titelträger.
3. Verteidiger-Duo: Zubov - Chara
Der Russe Sergei Zubov gilt als einer der besten offensiven Verteidiger der NHL-Geschichte. 1994 gewann er mit den New York Rangers den Stanley Cup. Fünf Jahre später wiederholte er den Erfolg mit den Dallas Stars. Zdeno Chara aus der Slowakei ist trotz seiner 44 Jahre noch immer in der NHL aktiv und spielt derzeit für die New York Islanders. Von 2006 bis 2020 war er der Kapitän der Boston Bruins, mit denen er sich 2011 den Stanley Cup sicherte.
Torwart: Hasek
Der "Dominator", so lautete der Spitzname des Tschechen Dominik Hasek. Er ist bis heute der einzige Torwart, der zwei Mal in Folge die Hart Trophy als wertvollster Spieler der NHL gewann, und zwar 1997 und 1998. Sechs Mal erhielt er die Vezina Trophy als bester Torwart. Zudem holte er mit den Detroit Red Wings zwei Mal den Stanley Cup. Nicht zuletzt seine Hasek-Rolle, eine nach ihm benannte Parade, macht seine Leistungen auf dem Eis unvergesslich.
Torwart: Lundqvist
Obwohl der Schwede Henrik Lundqvist beim NHL Draft 2000 erst in der 7. Runde gepickt wurde, entwickelte er sich zu einem der besten Torhüter aller Zeiten. 2012 wurde er als bester Torwart mit der Vezina Trophy geehrt. Der Goalie gehörte bis 2020 den New York Rangers an. Danach wechselte er zu den Washington Capitals, bestritt dort allerdings nie ein Spiel und beendete aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere.