In der Momentaufnahme ist die aktuelle Saison also eine, in der extreme Ergebnisse immer häufiger werden. Eine Erklärung hierfür haben die Torhüter jedoch nicht parat. Greiss, der beim 3:0-Sieg gegen die New Jersey Devils seinen neunten NHL-Shutout feierte, machte 35 teils spektakuläre Saves. So verhinderte er nach 8:11 Minuten im zweiten Spielabschnitt einen vielversprechenden Sololauf von Taylor Hall. Dennoch ist für ihn alles nur Routine.
"Ich habe mich einfach voll auf ihn fokussiert, wollte ihm keinen Platz anbieten", analysierte Greiss. "Man spielt eben einfach und schaut darauf, was passiert. Als Torhüter wartest du immer darauf, dass er seinen Move macht."
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Dass er bei seinen Rettungstaten in dieser Saison schon des Öfteren ein äußerst glückliches Händchen behielt, stimmt den Füssener zwar positiv, er weiß jedoch auch, dass Glück und Pech nah beieinander liegen.
"Wir sind in diesem Jahr sehr strukturiert und spielen hervorragend als ein Team zusammen", beschrieb Greiss das Erfolgsrezept. "Am Ende ist es immer toll, wenn du keine fünf oder sechs Tore an einem Abend zulässt. So kann es weitergehen. Jeder ist glücklich. Zurzeit genießen wir das Eishockey einfach."
Wie angesichts solcher Ergebnisse auch die (neutralen) Fans.