Bereits in seiner Rookie-Saison 2017/18 hatte Hischier mit seinen außerordentlichen Scorerqualitäten von sich reden gemacht. In der Hauptrunde kam der First-Overall-Draftpick von 2017 in allen 82 Begegnungen zum Einsatz und verzeichnete 52 Punkte (20 Tore, 32 Vorlagen). Nach Taylor Hall war er teamintern der zweitbeste Scorer. In den Stanley Cup Playoffs lief Hischier ebenfalls bei allen fünf Spielen der Devils auf und erzielte einen Treffer.
Von einer steilen Karriere, wie sie sein Landsmann hingelegt hat, ist Kukan noch weit entfernt. Als ungedrafteter Spieler stieß er im Juni 2015 vom schwedischen Spitzenklub Lulea HF zu den Blue Jackets. Mit der Mannschaft hatte er vor seinem Wechsel die Champions Hockey League gewonnen. Für einen Stammplatz im NHL-Kader von Columbus reichte es bisher nicht. Die meiste Zeit verbrachte er in den vergangenen drei Jahren bei den Lake Erie/Cleveland Monsters, dem AHL-Farmteam der Blue Jackets. Bis dato sind für ihn dort 142 Auftritte und 59 Punkte (9 Tore, 50 Vorlagen) festgehalten.
Sein NHL-Debüt feierte der Defensivspieler am 26. März 2016 gegen die Nashville Predators. Bis zum Ende der regulären Saison 2015/16 absolvierte er weitere sieben Spiele in der NHL. Im darauffolgenden Jahr trug er ausschließlich das Trikot der Monsters. In der Saison 2017/18 bestritt Kukan elf Begegnungen für die Blue Jackets, in denen er vier Treffer vorbereitete. In der aktuellen Serie setzte sich für den 25-Jährigen das Hin und Her zwischen beiden Ligen fort. Nach fünf NHL-Einsätzen im Oktober und einem im November schickten ihn die Verantwortlichen am 5. Dezember einmal mehr nach Cleveland. Am 17. Dezember folgte wiederum der Rückruf.
Am Sonntag treffen die Devils und die Blue Jackets zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen aufeinander. Am Donnerstagabend setzte sich Columbus in der heimischen Nationwide Arena mit 2:1 durch. Das Spiel lieferte einen Vorgeschmack auf das, was die Fans bei der Neuauflage in Newark erwartet: einen spannenden Kampf auf Biegen und Brechen. Nach Toren von Nick Foligno und Cam Atkinson lagen die Blue Jackets zu Beginn des zweiten Drittels mit 2:0 in Führung, bevor Taylor Hall verkürzte. In den letzten 20 Minuten waren die Devils dem Ausgleich mehrfach nahe, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Schlussmann Mackenzie Blackwood. Die Devils werden alles daransetzen, um sich vor eigenem Publikum für die Niederlage zu revanchieren.