Die New York Rangers haben einen enorm starken Monat November mit einem 3:2-Heimsieg gegen die Detroit Red Wings am Mittwochabend im Madison Square Garden abgeschlossen. Trotz zahlreicher klangvoller Ausfälle trotzen die Rangers der Verletzungsmisere, bekommen Tore aus allen Reihen und stehen an der Spitze der NHL-Tabelle.
Erfolg trotz vieler Verletzter: Das macht die Rangers so stark
Die Rangers (16-4-1) sind derzeit das beste Team in der NHL. Alleine im November buchte New York 19 Zähler auf das Punktekonto (9-2-1). Wohlgemerkt trotz der Verletzungen von Top-Verteidiger Adam Fox (gab nach zehn verpassten Spielen sein Comeback), Drittreihen-Center Filip Chytil (fällt seit dem 2. November langfristig aus) und nun auch Power Forward Kaapo Kakko (wurde am Dienstag auf die Langzeitverletztenliste gesetzt).
Allerdings schafften es die Rangers, diesen schwerwiegenden Ausfällen zu trotzen. Das liegt einerseits an einem starken Secondary Scoring: Im Monat November etwa stieg Zweitreihen-Center Vincent Trocheck zum zweitbesten Scorer seiner Mannschaft auf (4-9-13). Erik Gustafsson übernahm den Platz von Fox als „Quarterback“ im Powerplay und lieferte elf Scorerpunkte (1-10-11, davon 0-5-5 in Überzahl) in diesem Zeitraum. Auch Talent Alexis Lafreniere hob sein Spiel auf ein neues Level (4-6-10). Hinzu kommt eine vierte Reihe um Jimmy Vesey (5-1-6), Barclay Goodrow (1-2-3) und Tyler Pitlick (1-2-3), die im November sieben Treffer beisteuerte.
Andererseits spielt New York als Team unfassbar gut zusammen und hat das System von Trainer Peter Laviolette verinnerlicht. Dazu zählt etwa ein zermürbendes Forechecking, das viele Puckeroberungen im gegnerischen Drittel ermöglicht – weit weg vom eigenen Tor. Dieses wird von den Torhütern Igor Shesterkin und Jonathan Quick gehütet, die sich als starkes Tandem erwiesen. Davor räumen wuchtige Verteidiger wie Jacob Trouba, K’Andre Miller oder Zac Jones zuverlässig ab.























