Entscheidende Highlights aus dem Spiel zwischen den Toronto Maple Leafs und den New York Rangers

Zehn Spiele vor dem Ende der regulären NHL-Saison 2025/26 haben die New York Rangers nun traurige Gewissheit: Sie werden die Stanley Cup Playoffs 2026 nicht erreichen und wurden als zweites Team in der Liga nach den Vancouver Canucks aus rechnerisch eliminiert. Am Mittwochabend verloren die Rangers trotz eines Doppelpacks von Mika Zibanejad mit 3:4 bei den Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena und treten die Heimreise mit gemischten Gefühlen an.

Eliminiert - trotz hohen Erwartungen

Mit hohen Erwartungen war New York vor fünfeinhalb Monaten in die Saison 2025/26 gestartet - jetzt ist es auch rechnerisch eine traurige Gewissheit: Die Playoffs werden ohne die Rangers stattfinden. In 72 Spielen gelangen nur 28 Siege (28-35-9), was die Rote Laterne in der Eastern Conference zur Folge hat.

„Ich weiß nicht, was sich sagen soll“, rang New Yorks Kapitän J.T. Miller nach Worten. „Ich denke, keiner hat geglaubt, dass wir da stehen würden, wo wir gerade stehen: eliminiert mit noch so vielen Spielen übrig. Es nervt und es ist das Schlimmste. Wir wollten das nicht.

„Wir haben noch zehn Spiele vor uns. Ganz offensichtlich ist das nicht das Resultat, das wir uns zu Saisonbeginn vorgestellt hatten“, stimmte Zibanejad mit ein. „Kein Team will das erleben. Es ist schwer, aber es war auch keine Überraschung mehr. Beim Blick auf die Tabelle war es nur noch eine Frage der Zeit und war schnell zusammengerechnet. Es schmerzt, denn man spielt, um zu gewinnen. Das ist schwer zu schlucken.“

„Niemand ist begeistert davon, wo wir stehen“, sagte Rangers-Trainer Mike Sullivan. „Wir versuchen alles, was wir können, um einen gewissen Standard herzustellen, auf dem wir in Zukunft aufbauen können.“

Früher Drei-Tore-Rückstand als schwere Hypothek

Eben dieser Standard war über weite Phasen beim Auswärtsspiel in Toronto zu erkennen. Im Duell der zerbrochenen Träume - die Maple Leafs (31-29-13, 75 Punkte) blieben ebenfalls weit hinter den gewohnt hohen Erwartungen zurück - hatte New York einen Torschussvorteil von 43:18. Allerdings lagen die Rangers nach 25:41 Minuten bereits mit 0:3 zurück (Jake McCabe, 6.; Nicholas Robertson, 13.; Dakota Joshua, 26.).

NYR@TOR: Joshua wird bei einem Konterangriff auf links angespielt und trifft zum 3:0

„Sie hatten viele Alleingänge heute, da haben wir zu viel zugelassen, weil wir manchmal zu zweit ins Forechecking gegangen sind und ihnen zu viel Räume gelassen haben, die sie nutzten konnten und genutzt haben“, haderte Zibanejad. „Es ist immer schwer, wenn du so viele Tore kassierst.“

Zibanejad glänzt mit Doppelpack

Noch im zweiten Drittel kamen die Rangers durch zwei Powerplay-Treffer von Alexis Lafrenière (31.) und Zibanejad (39.) auf 2:3 heran. Mit seinem 281. NHL-Treffer überholte Zibanejad Adam Graves (280) und steht nun alleine auf Rang vier der Franchise-Bestenliste. Im dritten Drittel machte der 32-jährige Schwede seinen Doppelpack perfekt und markierte auch noch seinen 32. Saisontreffer zum 3:4 (54.). Zu einem durchaus verdienten Ausgleich aber sollten die Gäste aus Manhattan nicht mehr kommen.

„Wir waren fast das gesamte Spiel die bessere Mannschaft, haben den Puck oft aufs Tor geschossen, hatten einen direkteren Ansatz und sind mehr Schlittschuh gelaufen. Wir haben ein gutes Spie geliefert, hatten ein gutes Powerplay und Penalty Killing“, zählte Miller auf und sagte kopfschüttelnd: „Es war eines dieser Spiele, in denen sie einfach opportunistischer waren als wir.“

NYR@TOR: Zibanejad wird vor dem Tor angespielt und trifft per Rückhandschuss

NHL-Debüt für Sykora

Mit Adam Sykora gab ein 21-jähriger Slowake sein NHL-Debüt für die Rangers (0-0-0, drei Torschüsse, -2, 13:33 Minuten Eiszeit).

„Es war schön“, sagte der Zweitrunden-Pick aus dem Draft 2022 (31. Stelle) über seine Rookie-Lap. „Als ich das erste Mal das Eis betreten habe, war es ein wenig stressig, trotzdem habe ich den Moment genossen. Es gibt nur ein erstes Mal. Es war ein ziemlich gutes Gefühl. Ich bin super dankbar für diese Möglichkeit.“

Der Einsatz von Sykora zeigt: New York möchte schon jetzt die Zukunft gestalten.

Rangers wollen Grundstein für bessere Zukunft legen

„Wir möchten jetzt noch gutes Hockey spielen, um mit einem guten Gefühl und mit der richtigen Richtung in den Sommer gehen zu können“, betont Miller.

Die letzten Partien der Hauptrunde wollen die Rangers daher nicht abschenken - trotz zuletzt sechs Niederlagen in Serie.

„Ich habe den Jungs gesagt, dass wenn wir mit diesen Absichten und dieser Intensität weiterspielen, wir Spiele gewinnen werden“, so Sullivan. „Wir hätten heute einen besseren Ausgang verdient gehabt, aber das ist nicht passiert. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel geliefert.“

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