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19. Powerranking: St. Louis ergattert sich Top-10-Platz

Die Blues sind nicht zu stoppen und verdrängen die Canadiens wieder ins Verfolgerfeld. Für Islanders und Bruins geht es weiter nach oben

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Als einzige Mannschaften keinen Punktverlust leisteten sich in den vergangenen sieben Tagen die St. Louis Blues (4-0-0), die Tampa Bay Lightning (4-0-0) und die Boston Bruins (4-0-0), obwohl sie ein kräftezehrendes Programm von vier Spielen zu absolvieren hatten. Auf ein Erfolgserlebnis jeglicher Art mussten dagegen die Edmonton Oilers (0-3-0) und die Montreal Canadiens (0-2-0) verzichten. Ebenfalls keinen Sieg, aber immerhin einen Punkt, verbuchten die Minnesota Wild (0-2-1) und die Los Angeles Kings (0-2-1).

1. Tampa Bay Lightning (44-11-4, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning ziehen einsam ihre Kreise an der Ligaspitze. Sie gaben allen ihren Konkurrenten das Nachsehen, auf die sie in der vergangenen Woche getroffen waren. Mit doppelten Punktgewinnen bei den Florida Panthers (5:2) sowie zuhause gegen die Calgary Flames (6:3), die Dallas Stars (6:0) und die Canadiens (3:0) bauten sie ihre Tabellenführung in der Eastern Conference auf 16 Zähler aus.

Video: MTL@TBL: Kucherov trifft per Onetimer in Überzahl

Die beiden Shutouts gingen auf das Konto von Schlussmann Andrei Vasilevskiy (32 Saves, 20 Saves). Tampas mit Abstand punktbester Akteur war Rechtsaußen Nikita Kucherov (5 Tore, 8 Assists), gefolgt von Teamkapitän Steven Stamkos (4 Tore, 5 Assists).

In den nächsten sieben Tagen gastieren die Lightning bei den Columbus Blue Jackets und Philadelphia Flyers, ehe sie anschließend die Buffalo Sabres in der Amalie Arena empfangen.

2. San Jose Sharks (35-17-7, Vorwoche: 2)

Aus ihren zwei Auftritten gegen die Vancouver Canucks (7:2, 3:2) nahmen die San Jose Sharks vier Punkte mit, doch zwischendurch mussten sie sich vor heimischer Kulisse den Washington Capitals (1:5) geschlagen geben.

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Die beiden Center Joe Pavelski (2 Tore, 2 Assists) und Logan Couture (1 Tor, 3 Assists) führen das Ranking ihrer besten Scorer aus den drei Spielen an.

Nach ihrer Heimpartie gegen die Bruins begeben sich die Sharks auf eine Auswärtstour, die sie als Erstes zu den Pittsburgh Penguins und danach zu den Blue Jackets führt.

3. Calgary Flames (35-16-7, Vorwoche: 3)

Drei Zähler nahmen die Calgary Flames aus ihren drei Auswärtsspielen gegen die Lightning (3:6), die Panthers (2:3 SO) und Penguins (5:4) mit, womit sie ihren ersten Platz in der Pacific Division gegenüber den punktgleichen Sharks verteidigten.

 

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Neun verschiedene Spieler der Flames waren für die zehn Treffer verantwortlich. Center Sean Monahan (2 Tore, 1 Assist) war ihr einziger Akteur der zweimal die Scheibe im gegnerischen Netz versenken konnte. An der Hälfte ihrer Tore beteiligte sich Center Elias Lindholm (1 Tor, 4 Assists).

In den nächsten sieben Tagen dürfen die Flames gegen die Arizona Coyotes, die New York Islanders und die Anaheim Ducks jeweils zuhause antreten.

4. Toronto Maple Leafs (36-19-3, Vorwoche: 4)

Die Toronto Maple Leafs tingelten durch fremde Arenen - mit wechselndem Erfolg. Zu Gast bei den New York Rangers (1:4) kassierten sie ebenso eine Niederlage wie bei den Coyotes (0:2), doch von den Colorado Avalanche (5:2) und Vegas Golden Knights (6:3) nahmen sie die volle Punkteausbeute mit.

 

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Als ihre treffsichersten Akteure, zeichneten sich Center Auston Matthews (3 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen Kasperi Kapanen (3 Tore, 2 Assists) mit jeweils drei Treffern aus.

Ihren sechs Spiele umfassenden Roadtrip beenden die Maple Leafs bei den Blues, bevor sie in der Scotiabank Arena von Toronto die Capitals und die Canadiens empfangen.

5. New York Islanders (35-17-6, Vorwoche: 6)

Für die New York Islanders gibt es nur einen Weg, den nach oben. Unter die Kategorie Ausrutscher dürfen sie ihre Auswärtsniederlage gegen die Buffalo Sabres (1:3) ablegen, nachdem sie sich in ihren weiteren drei Auftritten, zuhause gegen die Wild (2:1) und Oilers (5:2) sowie in Columbus (3:0), schadlos hielten.

 

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Torwart Thomas Greiss (31 Saves) durfte sich über den Shutout gegen die Blue Jackets freuen und Center Casey Cizikas (3 Tore) als erfolgreichster Vollstrecker über seine Treffer. Rechtsaußen Josh Bailey (1 Tor, 4 Assists) führt die teaminterne Wochenwertung der Islanders mit fünf Scorerpunkten an.

Video: NYI@CBJ: Cizikas mit der Rückhand bei einem Konter

Kommende Woche statten die Islanders im Westen Kanadas den Flames, Oilers und Canucks einen Besuch ab.

6. Winnipeg Jets (36-19-4, Vorwoche: 5)

Einen erfolgreichen Wochenstart legten die Winnipeg Jets mit ihren Siegen in Buffalo (3:1) und zuhause gegen die Rangers (4:3) hin, doch aus ihren folgenden zwei Heimpartien gegen die Avalanche (1:4) und Ottawa Senators (3:4 OT) reichte es für sie nur noch zu einem Zähler.

Center Mark Scheifele (3 Tore, 2 Assists) punktete in den ersten zwei Partien kräftig, hatte aber danach Ladehemmung. Verteidiger Tyler Myers (2 Tore, 2 Assists) überzeugte nicht nur defensiv, sondern auch in der Offensive.

Video: NYR@WPG: Scheifele erzielt sein 30. Tor der Saison

Auf die Jets kommt nun eine relativ ruhige Woche zu, mit Auswärtsauftritten in Denver gegen die Avalanche und in Las Vegas gegen die Golden Knights.

7. Boston Bruins (34-17-8, Vorwoche: 9)

Ob zuhause oder auswärts, die Boston Bruins setzten ihre Erfolgsfahrt mit doppelten Punktgewinnen im TD Garden gegen die Avalanche (2:1 OT) und Chicago Blackhawks (6:3) sowie in Kalifornien gegen die Ducks (3:0) und Kings (4:2) fort. Seit zehn Spielen sind sie in der regulären Spielzeit ungeschlagen (7-0-3).

Maßgeblichen Anteil an ihren Siegen hatten die Flügelstürmer Brad Marchand (3 Tore, 4 Assists) und Jake DeBrusk (3 Tore, 3 Assists) sowie Center David Krejci (2 Tore, 4 Assists). Jaroslav Halak (30 Saves) hielt in Anaheim seinen Kasten sauber.

Video: BOS@ANA: DeBrusk im Zusammenspiel mit Krejci

Als Nächstes statten die Bruins den Sharks, den Golden Knights und den Blues einen Besuch ab.

8. Washington Capitals (32-19-7, Vorwoche: 7)

Ihre Heimpartie gegen die Kings (6:4) konnten die Washington Capitals recht erfolgreich bestreiten, doch anschließend legten sie in Columbus (0:3) eine Nullnummer hin. Sein erstes Gesicht zeigte der amtierenden Stanley Cup Champion wieder beim Gastauftritt in San Jose (5:1).

Den ersten Platz in der teaminternen Scorerwertung teilen sich Center Evgeny Kuznetsov (2 Tore, 3 Assists), Rechtsaußen T.J. Oshie (2 Tore, 3 Assists) und, wie sollte es auch anders sein, Kapitän Alex Ovechkin (2 Tore, 3 Assists).

Video: VAN@WSH: Oshie trifft, Ovechkin überholt Fedorov

Die Capitals setzen ihre Tour durch fremde Arenen in Anaheim, in Los Angeles, in Toronto und in Buffalo fort.

9. St. Louis Blues (30-22-5, Vorwoche: Verfolger)

Begonnen hat der Siegeszug der St. Louis Blues am 23. Januar. Auch in den vergangenen sieben Tagen waren sie nicht zu bezwingen. Daran versucht, die Blues zu stoppen, hatten sich die Predators (5:4 OT), die New Jersey Devils (8:3), die Coyotes (4:0) und jüngst die Avalanche (3:0).

Video: STL@ARI: Tarasenko erzielt sein 2. Tor bei Überzahl

Die Blues überzeugten nicht nur in der Offensive mit ihrem alles überragenden Rechtsaußen Vladimir Tarasenko (6 Tore, 4 Assists), sondern machten zuletzt auch hinten dicht. Dabei spielte es keine Rolle wer den Kasten hütete, ob Jordan Binnington (21 Saves) wie in Glendale, Arizona oder Jake Allen (32 Saves) wie in Denver, Colorado - am Ende stand die Null.

Als kommende Gegner dürfen sich die Wild, die Maple Leafs, die Stars und die Bruins daran versuchen, den Blues ein Bein zu stellen.

10. Nashville Predators (34-22-5 Vorwoche: 8)

Bei den Nashville Predators läuft es nicht mehr richtig rund. Auch in der vergangenen Woche wechselten sich Licht, sie bezwangen die Canadiens (3:1), und Schatten, Heimniederlagen gegen die Blues (4:5 OT), Red Wings (2:3) und bei den Golden Knights (1:5), ab.

Seine Abschlussqualitäten bewies Rechtsaußen Viktor Arvidsson (4 Tore). Als punktbester Akteur der Predators zeichnete sich Center Ryan Johansen (5 Assists) aus.

Ihren nächsten Auftritt haben die Predators in Dallas. Daraufhin statten die Kings und die Avalanche der Bridgestone Arena von Nashville einen Besuch ab.

Die Verfolger: Pittsburgh Penguins (V), Montreal Canadiens (10), Vegas Golden Knights (V), Columbus Blue Jackets (V), Carolina Hurricanes (V)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Keiner.

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