Deutlicher, da länger anhaltend, ist da derzeit schon der Aufwärtstrend bei Coach Doug Weight und seinen New York Islanders, seit dieser am 17. Januar den Job hinter der Bande des Teams in Hauptverantwortung übernahm.
Von den zehn Spielen seither konnten die New Yorker immerhin sieben gewinnen, zwei Mal zumindest noch einen Zähler sichern. Nur eine Pleite ohne Punkte steht seither unter Trainer Weight, der während seiner aktiven Karriere zwischen 1989 und 2011 übrigens unter anderem für die New York Rangers, Edmonton Oilers, St. Louis Blues, Carolina Hurricanes, Anaheim Ducks und die New York Islanders aktiv in der NHL, sowie für die Starbulls Rosenheim und Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey Liga spielte, in den Statistiken. Das kann sich schon sehr gut sehen lassen.
Torhüter Thomas Greiss hatte an diesen Erfolgen einen nicht unerheblichen Anteil, konnte von seinen letzten acht Starts immerhin sechsmal als Sieger vom Eis gehen. Auch am gestrigen Abend, beim 3:1-Erfolg bei den Philadelphia Flyers, war er mit 33 Saves wieder eine feste Größe im Tor der Weight-Truppe. Seine Fangquote lag zuletzt bei rund 93%, sein Gegentorschnitt bei nur 2,09 pro Spiel.
Mit derzeit 24 Saisonsiegen und aktuell 58 Zählern liegen die 'Isles' zwar am heutigen Tage noch immer zwei Zähler hinter den Bruins, doch wenn sich die Erfolgsserie der letzten Tage und Wochen so fortsetzen ließe, die Playoff-Hoffnungen des Teams würden wohl auch weiterhin neue Nahrung erhalten. Eine Hoffnung, welche man im Umfeld der Franchise vor dem Trainerwechsel teilweise schon hatte fahren lassen.
Die New York Islanders sind daher aus diesen drei Teams mit erfolgsversprechenden Trainerwechseln daher wohl aktuell auch das beste Beispiel dafür, dass der häufig nur als letztes Mittel angewendete Austausch des Coaches tatsächlich durchaus der Schlüssel zum Erfolg werden kann.
Und auch im Umfeld der Blues und Bruins geben die jüngsten Ergebnisse, wie aufgezeigt, ja tatsächlich durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine sportlich wieder etwas erfolgreichere Zukunft. Neue Besen kehren manchmal eben dann doch besser als die alten.