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Predators müssen mehr in der Offensive bringen

Nashville Trainer Laviolette sieht fehlende Tore als eines der Probleme für 0-2 Serienrückstand

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

NASHVILLE - Die Serie des Stanley Cup Finale 2017 ist in Nashville, Tennessee angekommen, wo sie am Samstag mit Spiel 3 in der Bridgestone Arena fortgesetzt wird. Zum ersten Mal wird das Finale um die begehrte Trophäe des Eishockeys in dem südlichen Bundesstaat ausgetragen. Die Pittsburgh Penguins führen nach zwei Heimsiegen in der Serie gegen die Nashville Predators mit 2-0.

Die Predators nutzten den Tag am Freitag, um intensiv in ihrer heimischen Arena zu trainieren, während die Penguins noch in Pittsburgh trainierten und erst anschließend nach Nashville flogen.

Ein Schwerpunkt im Training der Predators waren offensive Formationen und Angriffszüge, die Trainer Peter Laviolette seine Spieler abspulen ließ und das aus einem guten Grund. "Ich denke wir können offensiv besser sein und wir müssen es sein, weil wir nicht genug Tore erzielt haben", sagte er auf der anschließenden Pressekonferenz.

Mit 5-3 und 4-1 war seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen unterlegen. Laviolette betonte, dass nicht nur die Stürmer gefordert sind. "Wir müssen sicher einen Weg finden in der Offensive mehr zu bringen", sagte er weiter. "Die muss von allen kommen. Die kommt von unseren Stürmern. Die kommt von unserer Defensive. Die kommt von unserem Powerplay, das einige Tore für uns erzielt hat. Es ist keine Frage, dass wir eine bessere Arbeit gegen die Penguins im Tore erzielen verrichten müssen." 

Als Beispiel führte er den linken Flügelstürmer Viktor Arvidsson an, der seit dem 20. April, dem Spiel 4 gegen die Chicago Blackhawks in der ersten Runde nicht mehr getroffen hat.

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"Ich denke Arvie erarbeitet Chancen", sagte Laviolette. "Wenn sie am Ende des Abends schauen, als die Tore fehlten, kommst du unmittelbar darauf. Du musst darauf schauen, ob wir Chancen erarbeitet haben oder nicht und wir haben." 

"Ich sage immer, wenn die Chancen da sind, dann wird sich das auszahlen und die Tore werden fallen. Wir wissen, dass es so ist. Wir können aber als Mannschaft auch etwas besser sein. Ich würde nicht unbedingt von Arvie sprechen. Ich denke er hat in den Playoffs eine exzellente Arbeit verrichtet. Er gibt bei jedem Einsatz alles. Er erarbeitet Chancen."

Der Spieler selbst sieht das nicht viel anders. "Wir erarbeiten uns Chancen", sagte Arvidsson zu NHL.com/de. "Aber wir müssen auch den Torhüter mehr beschäftigen. Das ist eine wichtige Sache, um am Ende auch zu treffen."

Ähnlich sieht es ebenfalls Verteidiger Roman Josi. "Es gibt immer etwas, was man besser machen kann, wenn man nicht viele Tore erzielt", sagte er. "Wir müssen weiterhin schießen und zum Tor gehen. Matt Murray ist ein guter Torhüter, also müssen wir ihn beschäftigen und es ihm so schwer wie möglich machen."

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