Gegen die Pittsburgh Penguins mussten sich die Devils am Freitag geschlagen geben. Mit 4:6 unterlagen sie den stärker einzuschätzenden Gästen aus der Stahlstadt. Erneut waren es die U22-Spieler, die, trotz der Niederlage, auf sich aufmerksam machten. In seinem 100. NHL-Spiel netzte Hughes zum neunten Mal in der Saison ein und stellte sein Punktekonto auf 21 Zähler. Insgesamt steht er in seiner NHL-Karriere bei 16 Toren und 26 Vorlagen. Neben ihm traf noch Jesper Boqvist. Die beiden anderen Tore gingen auf das Konto von Miles Wood, der mit 25 Jahren nicht mehr zu jüngsten Garde der Devils gehört, aber auch noch einige starke Jahre vor sich haben wird.
Die beiden vergangenen Spiele zeigen, dass die aktuelle Saison in New Jersey zwar abgehakt ist, aber die Zukunft umso strahlender sein dürfte. Mit Hughes nimmt der Nummer-Eins-Draftpick des Jahres 2019 langsam Fahrt auf und bekommt reichlich Unterstützung von vielen anderen talentierten Akteuren. Schon jetzt ist erkennbar, dass die Mannschaft mehr in sich hat, als es in dieser Saison scheint. Entsprechend unzufrieden war Wood auch nach der Niederlage gegen Pittsburgh. "Wir sind überhaupt nicht zufrieden", ärgerte er sich nach dem Match. "Wir wissen, dass dieses Team ein anderes Level in sich hat."
Zumindest die jungen Spieler ließen das in den vergangenen zwei Begegnungen aufblitzen. 17 Punkte steuerte die U22-Riege gegen Buffalo und Pittsburgh bei und zeigte somit, dass General Manager Tom Fitzgerald richtig lag, als er das Tauschgeschäft einging. "Ich will sehen, wie diese Truppe zusammenwächst. …] Sie werden Chancen bekommen und ich hoffe, dass die jungen Spieler diese Gelegenheiten nutzen werden, genau wie die, die das schon getan haben."
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Bislang scheinen die Talente ihrem Manager die Freude zu machen, dass sie die nächsten Entwicklungsschritte andeuten und denen nachfolgen, die bereits etwas weiter sind in ihrem persönlichen Weiterkommen. Dazu gehört mit Nico Hischier auch der, ebenfalls erst 22-jährige, Kapitän der Devils. Er bildet das Fundament in New Jersey und kann den jüngeren Akteuren bei der Entwicklung zur Seite stehen, zumindest dann, wenn er wieder auf dem Eis dabei sein kann.
Derzeit fehlt Hischier, nachdem er sich im März einer Operation der Nasennebenhöhlen unterziehen musste. Die Saison ist für den Schweizer bislang mehr als bitter. Nach einem Wadenbeinbruch im Dezember landete der noch auf der Covid-Lister der NHL und verpasste, inklusive der aktuellen Verletzungspause, einen Großteil der Saison. In nur fünf Partien stand er bislang auf dem Eis und konnte dabei drei Punkte (2 Tore, 1 Assist) beisteuern.
Wenn der Schweizer in der kommenden Saison häufiger sein neues Kapitänsamt auch auf dem Eis ausüben kann, werden die Devils eine wichtige weitere Verstärkung ihres jungen Kerns haben und die Zukunft wird noch heller strahlen, als sie es nach dem Tauschgeschäft mit den Islanders schon jetzt tut.