Moritz Seider ist überzeugt davon, dass die Detroit Red Wings in der Saison 2025/26 eine gute Rolle spielen werden. Sein Optimismus speist sich aus der positiven Entwicklung seit dem Jahreswechsel und der Tatsache, dass die Mannschaft dieser Tage erstmals eine komplette Vorbereitung unter Trainer Todd McLellan absolviert. Er hatte am 26. Dezember 2024 die Nachfolge von Derek Lalonde angetreten und das Team zwischenzeitlich auf Kurs in Richtung Stanley Cup Playoffs gebracht. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz für die erste Endrundenteilnahme seit 2017.
„Als Todd übernommen hat, ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. In der Folge haben wir mehrere Siegesserien hingelegt. Dass wir die Playoffs zum Schluss trotzdem knapp verpasst haben, ist ohne Frage frustrierend gewesen. Aber wir haben gesehen, zu was wir in der Lage sind“, sagte Seider vor Kurzem bei der European Player Media Tour in Mailand im Gespräch mit NHL.com/de. „Ich bin sicher, dass wir davon profitieren werden, wenn wir im Training Camp die Möglichkeit haben, das System zu verinnerlichen, das Todd in der kommenden Saison spielen lassen möchte.“
McLellan habe es verstanden, dem Team umgehend neues Selbstvertrauen einzuflößen und mit seiner Ansprache mitzureißen. Das sei anders gewesen als unter seinem Vorgänger. „Man spielt nie gegen einen Trainer. Wir waren aber nicht mehr in der Lage, das aufs Eis zu bringen, was er sich vorstellte. Die Kommunikation lief nicht mehr so gut, wie das über lange Zeit der Fall war. Todd dagegen hat uns sofort klargemacht, was er will und was er in jedem Einzelnen von uns sieht. Ab diesem Moment haben wir wieder an uns und unsere Fähigkeiten geglaubt“, beschrieb Seider die Phase vor und nach dem Trainerwechsel.
Der Deutsche zählt seit seinem NHL-Debüt 2021/22 zu den Leistungsträgern der Red Wings und hat in der Teamhierachie eine Führungsrolle inne. In den vier Saisons bestritt er jeweils alle 82 Partien. Damit hat der Blueliner einen persönlichen Ironman-Rekord in der nordamerikanischen Eliteklasse von mittlerweile 328 Spiele am Laufen. „Darauf bin ich schon ein wenig stolz. Ich hoffe, dass ich den Streak noch eine Weile fortsetzen kann“, ließ Seider verlauten. Dahinter stecke viel Disziplin. „Ich achte auf eine gute Ernährung, gehe früh zu Bett und sorge generell für ausreichend Erholung. Ich nutze optionale Trainingstage und nehme mich manchmal etwas zurück, wenn es mal irgendwo weh tut“, erläuterte er.






















