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Bei den Detroit Red Wings wechseln sich Freud und Leid von Spiel zu Spiel ab. In ihren letzten vier Partien kassierten sie nach einem doppelten Punktgewinn jeweils eine Niederlage. Am Donnerstag verloren sie bei den New York Islanders mit 2:5, nachdem sie 48 Stunden zuvor auf heimischen Eis den Philadelphia Flyers mit 6:3 das Nachsehen gegeben hatten.

Detroits Trainer Jeff Blashill stellte sich am Freitag den Fragen der Journalisten und nahm dabei auch Stellung zu der Zusammensetzung der Verteidigungspaare, bei denen Moritz Seider eine gewichtige Rolle spielt. "Wir beobachten, dass ganze Jahr über, wer mit wem am besten zusammenpasst. Andererseits spielen natürlich auch Verletzungen eine Rolle", so der Coach.
Besonders stolz, zeigte sich Blashill über die jungen Spieler im Team. "Wir haben einige Jungs in der Mannschaft, die zu zeigen versuchen, dass sie dieser Organisation helfen können, Spiele regelmäßig zu gewinnen, nicht nur zu Saisonbeginn. Auch vergangenen Abend hatten wir unsere Chancen. Meine Aufgabe als Trainer, ist es zu beurteilen, ob die jungen Spieler schon in der Lage sind mit dem Druck umzugehen."
Keine Veranlassung daran zu zweifeln, dass Seider mit der Belastung zurechtkommt, hat Blashill. Der deutsche Verteidiger bekam in der Partie auf Long Island 28:07 Minuten Eiszeit.
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"Er hat das richtig gut gemacht. Die Menge an Eiszeit entstand auch dadurch, dass er viel im Powerplay und auch bei 5-gegen-3 auf dem Eis stand. Das muss man auch als Lernprozess eines jungen Verteidigers ansehen. Er hat einen richtig soliden Job verrichtet. Man wird sehen, was für eine Zukunft ihm noch bevorsteht."
Ihren nächsten Auftritt haben die Red Wings am Samstag, wenn die Tampa Bay Lightning in der Little Caesars Arena von Detroit gastieren. Nicht mit von der Partie sein, wird der Füssener Thomas Greiss, der laut Blashill verletzungsbedingt dieses Wochenende nicht zur Verfügung steht.