Die Minnesota Wild haben einen bemerkenswerten Oktober hinter sich. Trotz erheblicher Verletzungssorgen gehört das Team aus St. Paul weiterhin zur Spitzengruppe der NHL. Eine Niederlage nach Verlängerung gegen die New York Islanders am Donnerstagabend beendete zwar eine Serie von drei Siegen, änderte aber nichts an der insgesamt starken Zwischenbilanz. Mit neun Siegen aus 15 Spielen (9-3-3) liegt Minnesota zum Monatsende auf dem zweiten Platz der NHL-Gesamtwertung.
Nico Sturm sieht die bisherige Entwicklung durchaus positiv, warnt allerdings davor, sich vom gelungenen Saisonstart blenden zu lassen. Es gebe keinen Grund zur Zufriedenheit, denn „wir haben noch nichts gewonnen“. Schließlich sei eine NHL-Spielzeit eher ein Marathon als ein Sprint. Bis zur Ziellinie liege noch ein weiter Weg vor der Mannschaft.
Die Verletztenliste bleibt lang
Besonders bemerkenswert ist Minnesotas bisherige Ausbeute angesichts der zahlreichen Ausfälle. Mit Brock Faber (Schädelfraktur), Marcus Foligno, Nick Foligno, Torhüter Filip Gustavsson und Jared Spurgeon fehlen gleich mehrere wichtige Leistungsträger. Gerade die Rückkehr von Faber könnte dem Team nach Einschätzung von Sturm noch einmal eine zusätzliche Qualität verleihen.





















