Die Colorado Avalanche hat sich mit einem überzeugenden 5:2-Heimsieg gegen die New Jersey Devils am Mittwochabend in der Ball Arena zurückgemeldet. Zwar war das Team aus Denver nie wirklich weg, doch drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen (1-3-0) sind durchaus ein eher ungewohntes Bild für die Mannschaft in Burgunderrot.
Colorado legt „Mini-Flaute“ zu den Akten
In jedem Fall waren es ungewohnte Gefühle, die Colorado zuletzt ertragen musste: Innerhalb einer Woche gab es Auswärtsniederlagen bei den Philadelphia Flyers (2:3), New Jersey Devils (3:4) und Nashville Predators (2:6), was die Zahl der Niederlagen nach regulärer Spielzeit auf fünf nach oben schnellen ließ. Diese Marke erreichte der amtierende Presidents‘ Trophy-Gewinner in der Vorsaison erst am 16. Januar 2026 im 46. (!) Saisonspiel. Doch diese „Mini-Krise“ begrub die Avalanche mit einem 5:2-Revanche-Sieg gegen die Devils direkt unter sich.
„Es war großartig heute, auch wenn wir uns bis zum dritten Drittel nicht belohnen konnten“, sagte Colorados Kapitän Gabriel Landeskog. „Wir sind drangeblieben, waren hungrig bei der Jagd auf die Pucks und wollten sichergehen, dass wir zurückschlagen. Wir haben unser Spiel und nach unserer Identität gespielt. Wir konnten uns in jedem Bereich verbessern, in der Defensivzone, im Umschaltspiel, in der Offensivzone, auch unsere Special Teams waren heute gut. Die Jungs haben eine gute Antwort gegeben.“
Wie dominant die Avalanche auftrat, unterstrichen 44:22 Torschüsse. In der kompletten Saison hatte kein Team in einem Spiel mehr Torschüsse als New Jersey abgegeben - an diesem Abend landete Colorado gleich doppelt so viele gegen eben diesen Gegner, der zuvor vier Spiele in Folge gewonnen hatte.
„Jeder ist heute in die Arena gekommen und hat sich gut gefühlt“, so Avalanche-Stürmer Parkter Kelly. „Jeder hat es heute gefühlt. Jetzt gilt es, das zu wiederholen. Wir wollen positiv bleiben.“
Die Avalanche kommt ins Rollen
Selbst von einem Rückstand im ersten Drittel - Connor Brown traf in Unterzahl für die Devils (14.) - ließ sich die Avalanche nicht beirren. Im zweiten Durchgang glich Landeskog im Powerplay per Tip-in aus (31.). Im Schlussabschnitt kam die Lawine mit vier unbeantworteten Treffern von Nazem Kadri (43.), Kelly (44.), Nathan MacKinnon (53.) und nur 30 Sekunden später durch Jaden Schwartz (53.) endgültig ins Rollen.
„Auch das erste Drittel war wirklich ziemlich gut“, attestierte Kadri. „Wir haben das komplette Spiel kontrolliert. Wir wissen, welch gute Spieler wir in unserer Mannschaft haben. Es gibt keine Zweifel in unserer Kabine. Wir müssen jetzt unsere Konstanz finden und ein paar Siege in Serie einfahren.“



















