„Ich mag Kindel. Er hat alles, was es für einen erfolgreichen Spieler braucht. Er verfügt über eine gute Technik und ist clever. Ich freue mich sehr, dass er wieder da ist“, äußerte sich Malkin über die Rückkehr seines Teamkollegen nach zwei Spielen Zwangspause. „Ich finde, wir haben insgesamt gut gespielt. Leider sind auch ein paar Fehler dabei gewesen, unter anderem ein folgenschwerer Puckverlust im zweiten Drittel in der neutralen Zone. Aber mit der Leistung im letzten Drittel dürfen wir zufrieden sein“, ergänzte der Flügelstürmer.
Der Treffer von Kindel gegen Utah war sein dritter in der laufenden Saison. Nach zehn Einsätzen sind für den 19 Jahre alten Center sechs Scorerpunkte registriert. Doch die pure Freude nach dem Tor kurz vor Ablauf der 60 Minuten schlug in Enttäuschung um, weil Utah noch ein Ass aus dem Ärmel zog und nach dem späten Ausgleich das Momentum nutzte, um sich in der Overtime durchzusetzen.
Das Duell zwischen Pittsburgh und Utah war erst das zehnte Spiel in der NHL-Geschichte, in dem beide Mannschaften in den letzten 30 Sekunden abwechselnd die Führung und den Gleichstand erzielten. Zuletzt hatte es dies am 7. April 2015 in der Partie der New York Islanders und den Philadelphia Flyers gegeben.
Der dramatische Spielverlauf mit der Niederlage in der Verlängerung sorgte auch bei Kindel für Stirnrunzeln. „Es ist ärgerlich, dass wir heute Abend nicht gewinnen konnten. Wir müssen jetzt den Schalter schnell umlegen und uns auf die Begegnung mit Montreal vorbereiten“, erklärte er.
Von seinem Trainer Dan Muse erhielt Kindel ein Sonderlob, das seine Stimmung heben sollte. „Er hat eine überzeugende Vorstellung geboten. Er hat sich gut bewegt und ist am Puck äußerst aktiv gewesen. Seine Sturmreihe hat etliche Chancen kreiert und am Ende ein wichtiges Tor geschossen. In dieser Szene ist es wichtig gewesen, dass alle nach dem ersten Schuss direkt vor dem Tor geblieben sind“, erläuterte der Coach.
Das Auswärtsspiel der Penguins bei den Canadiens geht am Samstag (7 p.m. ET; So. 1 Uhr MEZ) im Bell Centre über die Bühne.