Bei den Edmonton Oilers scheint unter Trainer Mike Babcock eine neue Kultur der Verantwortlichkeit Einzug zu halten. Das jedenfalls machten Leon Draisaitl und Verteidiger Mattias Ekholm am Freitag deutlich. Beide sprachen beim Pressetermin über den gestiegenen Anspruch innerhalb der Mannschaft und die Konsequenzen, wenn einzelne Spieler den Erwartungen nicht gerecht werden. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Verteidiger Jake Walman, der beim Mittwochsspiel gegen die Calgary Flames (4:0) als ‚Healthy Scratch‘ aus dem Aufgebot gestrichen wurde.
Für Draisaitl ist diese Entwicklung keineswegs eine Überraschung, sondern vielmehr ausdrücklich erwünscht. Der deutsche Nationalspieler und die Führungsgruppe der Oilers hätten sich bereits im Sommer eine solche Konsequenz vom neuen Trainer gewünscht. Nun werde sie auch umgesetzt. „Wir haben genau das eingefordert, wir brauchen das und wir wollten das. Jetzt bekommen wir es, und das ist eine gute Sache“, erklärte Draisaitl. Dabei gehe es darum, jeden Spieler an denselben Maßstäben zu messen.
Zwar könnten offensiv besonders wichtige Akteure gelegentlich etwas mehr Freiheiten genießen, betonte der Superstar. An der grundsätzlichen Spielweise und der gemeinsamen Einstellung dürfe das allerdings nichts ändern. Jeder müsse seinen Beitrag leisten und sich der Mannschaft unterordnen.




















