"Es wäre schwer für mich, woanders zu sein. Ich habe mich bewusst entschieden in New York zu bleiben, als ich vor vier bis fünf Jahren den neuen Vertrag verhandelte. Ich habe eine große Bindung zu der Organisation und ich würde eher bis ins Alter von 44 Jahren spielen, um den Cup zu gewinnen, als zu einer anderen Mannschaft zu gehen."
Auch ein Wechsel zur Trading Deadline, falls die Rangers die Playoffs verpassen würden, käme nicht in Frage. "Es gibt trotzdem keine Garantie den Cup zu gewinnen", erläuterte er. "Es geht nicht nur darum zu gewinnen. Der Weg dorthin, ist für mich genauso entscheidend. Nach 12 Jahren habe ich das Gefühl, dass mir die Rangers so viel gegeben haben, so dass es schwer wäre, das nicht zu würdigen und einfach hinter sich zu lassen."
Ähnlich sieht es Vancouver Canucks Stürmer Henrik Sedin, der seinen Zwillingsbruder Daniel Sedin mit einschließt. "Daniel und ich sind uns in diesem Punkt einig", betonte er. "Es wäre so großartig den Stanley Cup zu gewinnen, aber es müsste in Vancouver sein. Sich davon zu schleichen und mit einer anderen Mannschaft zu gewinnen, nur um zu gewinnen, würde sich nicht richtig anfühlen."
Den Stanley Cup zu gewinnen, heißt also für nicht alle, einfach nur den Stanley Cup zu gewinnen, sondern das wie und mit einer Mannschaft, mit der man während seiner Karriere durch dick und dünn gegangen ist, verstärkt das Gefühl, etwas wirklich Großes erreicht zu haben. Doch das ist wohl eher Ansichtssache.