Während der gesamten NHL-Saison 2026/27 präsentiert Euch NHL.com/de seine monatliche Kolumne „Market Movers“, die einen genaueren Blick auf die Geschichten wirft, die den Markt in Deutschland dominieren. „Market Movers“ stellt Spieler und Teams vor, deren Wert steigt oder fällt. Ob es sich nun um einen aufstrebenden jungen Star handelt, der eine größere Rolle übernimmt, um einen Veteranen, der versucht, zu seiner alten Form zurückzufinden, um einen Verein, der in die Spitzenränge vorstößt, oder um einen, der darum kämpft, seinen Platz zu finden - wir analysieren, was den Schwung ausmacht und was dies für die Zukunft bedeuten könnte. Betrachtet es als Euren monatlichen Pulscheck der NHL: Wer ist im Aufwind, wer im Abwind und welche Geschichten bestimmen derzeit die Diskussionen rund um die Liga…?
Top-Themen in der NHL
In der NHL gab es im Oktober bereits eine gewaltige tektonische Verschiebung durch einen Trade: Torwart Connor Hellebuyck, ein dreifacher Vezina Trophy- (bester Torhüter der Saison in 2019/20, 2023/24, 2025/26), zweifacher Jennings Trophy- (Goalie-Gespann mit den wenigsten Gegentoren in 2023/24 und 2024/25) und einmaliger Hart Trophy-Gewinner (MVP, wertvollster Spieler in 2024/25) wurde von den Winnipeg Jets zu den New Jersey Devils getradet. In Newark ist der Olympia-Sieger von 2026 mit einem weiteren US-Helden wie Jack Hughes, der im Finale das goldene Tor erzielte, wiedervereint. In jedem Fall macht Hellebuyck die Devils zu einer besseren Mannschaft und nimmt direkt die Rolle der klaren Nummer 1 ein. Seine ersten beiden Spiele für New Jersey waren vielversprechend: Der 33-Jährige hielt zwei Siege bei 1,5 Gegentoren/Spiel und 92,3 Prozent Fangquote fest.
Hellebuyck dürfte nicht der einzige große Spieler bleiben, der in dieser Saison transferiert werden könnte. Bei den Detroit Red Wings verlangten Nummer-1-Center Dylan Larkin und Verteidiger-Juwel Simon Edvinsson bereits nach einem Trade. In der Gerüchteküche tauchte kurz vor Halloween auch der Name eines der besten NHL-Scorer auf: Nikita Kucherov teilte mit, dass er seinen auslaufenden Vertrag bei den Tampa Bay Lightning nicht verlängern wird. Zwar schob Tampa einem Trade zunächst einen Riegel vor, doch könnte in den nächsten Wochen dennoch Bewegung in diese Personalie kommen. Es bleibt hochspannend.
Deutscher Markt
Bislang kamen sieben Deutsche in der NHL zum Einsatz: Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Tim Stützle (Ottawa Senators), JJ Peterka (Boston Bruins), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Josh Samanski (Edmonton Oilers). Letzterer befindet sich aktuell im Kader des AHL-Farmteams Bakersfield Condors.
Alle anderen Spieler sind tragende Säulen in ihren Klubs: Die Stürmer Draisaitl, Stützle und Peterka spielen bei ihren Teams in der ersten Reihe. Verteidiger Moritz Seider ist der Abwehrchef in Detroit und einer der wichtigsten Führungsspieler. Grubauer ist dabei, sich den Stammplatz zurück zu erkämpfen und erhielt mehr Starts (acht, 5-2-1, 3,24 Gegentore/Spiel, 88,6 Prozent Fangquote) als sein Kontrahent Joey Daccord (sechs Starts, 3-3-0, 3,96 Gegentore/Spiel, 88 Prozent Fangquote). Dabei hielt der Rosenheimer nicht nur mehr Siege fest, sondern hat auch sonst die besseren Statistiken. Sturm fiel zwischenzeitlich verletzt aus, ist aber zurück in seiner Rolle als Bottom-Six-Stürmer, Unterzahl- und Bully-Experte (72,7 Prozent gewonnene Faceoffs).





















