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'Mann des Jahres' Lemieux im 1-on-1 mit NHL.com/DE

NHL Alumni Associations Titelträger des Keith Magnuson Award spricht über Stand der NHL und Pittsburghs Anlauf auf das Triple

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Während der Saison 2017/18 bringt NHL.com/de jeden Mittwoch ein Feature mit dem Titel "Breaking the Ice". Darin präsentieren wir jeweils einen Spieler, der in der Liga zuletzt von sich reden gemacht hat - auf dem oder abseits des Eises. Diese Woche präsentieren wir Euch eine besondere Ausgabe mit einem der großartigsten Spieler aller Zeiten, Marion Lemieux, der exklusiv mit NHL.com/de gesprochen hat.

In dieser Woche fand die jährliche NHL Alumni Awards Gala 2017 der NHL Alumni Association im Scotiabank Centre von Toronto, Ontario, statt.

Angeführt wurden die Ausgezeichneten in diesem Jahr von der NHL-Legende und dem Eigentümer des vierfachen Stanley Cup Champion Pittsburgh Penguins, Mario Lemieux, der den Keith Magnuson Mann des Jahres Award erhielt, der einem ehemaligen Spieler verliehen wird, der sich nach seiner Karriere weiter erfolgreich im Eishockey engagiert und durch Durchhaltevermögen, Engagement und Teamwork auszeichnet.

Lemieux schließt sich damit einer exklusiven Gruppe wie die bereits Geehrten Ted Lindsay, Jean Beliveau, Bobby Hull und Gordie Howe an.

Der Hall-of-Famer und Mitglied der 100 Großartigsten NHL-Spieler Lemieux sprach exklusiv mit NHL.com/de. Im Folgenden die Konversation mit ihm:

NHL.com/de: Viele großartige, legendäre Männer gewannen den Keith Magnuson Mann des Jahres Award. Was bedeutet es für Sie ein Teil dieser besonderen Gruppe zu sein und einen Event wie diesen zu feiern, wo einige der Größen des Spiels versammelt sind?

Lemieux: "Es bedeutet sehr viel diese Auszeichnung zu bekommen, besonders, wenn ich auf ein paar der bisherigen Gewürdigten blicke, wahrlich die Größen unseres Spiels - du schaust auf Gordie Howe, Jean Beliveau, Guy LaFleur, Ted Lindsay - alle diese Größen haben das aus dem Spiel gemacht, was es heute ist. Ich bin glücklich heute hier zu sein und insbesondere diese Auszeichnung zu teilen."

NHL.com/de: Sie schauen zu vielen dieser Namen, die Sie erwähnt haben, auf und werden selbst zu einem Namen, zu dem andere aufschauen und bewundern. Wie ist das Gefühl als einer der Pioniere des Spiels angesehen zu werden?

Lemieux: "Yeah, es ist besonders. Einige Leute schauen zu mir auf. Ich nicht … es ist nichts worüber ich mir allzu viele Gedanken mache. Ich halte mich häufig von solchen Anlässen fern, aber für die Alumni ist es immer wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt und sich gegenseitig hilft. Ich denke, das ist das Wenigste das wir als Spieler, die dieses Spiel gespielt haben und in der NHL gelandet sind, tun können, uns gegenseitig auszuhelfen."

NHL.com/de: Die NHL Alumni Association wurde gegründet um seinen Teil zu leisten, abseits von weiteren Dingen sicherzustellen, dass das Spiel in guten Händen ist und wächst. Wo meinen Sie steht die NHL derzeit?

Lemieux: "Ich denke es läuft großartig. Das Spiel ist jetzt schnell. Die Spieler sind überwältigend. Sie sind alle großartige Läufer. Die Torhüter sind wesentlich besser als sie es noch vor Jahren waren. Jeder Verteidiger kann laufen, wohingegen es vorher einige gab, wo du vom Gegenteil profitieren konntest (lacht). Es ist ein anderes Spiel, als es noch vor 20 oder 30 Jahren war und ich denke, es wird nur besser."

NHL.com/de: Eishockey ist genauso wie es das Spiel der Kanadier ist, ein Spiel der Welt geworden, wenn man den Einfluss der Europäer auf dem Eis bedenkt. Als ein Franko-Kanadier, wie würden Sie die Rivalität mit europäischen Spielern beschreiben und wie wichtig ist der Wandlungsprozess auf die internationale Ebene für die NHL?

Lemieux: "Ich denke es ist großartig die Europäer in unserer Liga zu haben. Wir sind die beste Liga der Welt und wir wollen die besten Spieler haben. Ich denke es ist ein Plus, dass diese Jungs nach Übersee kommen und Teil der NHL sein wollen."

NHL.com/de: Die Penguins streben an, den Stanley Cup im dritten Jahr in Folge zu gewinnen. Als jemand der Teil einer ähnlichen Mission in der Saison 1992-93 (Anm.: die Penguins gewannen 91 und 92, bevor sie in der zweiten Playoff-Runde gegen die New York Islanders verloren) war, können Sie uns erzählen wie anspruchsvoll dieses Ansinnen ist?

Lemieux: "Nun, es ist schwer ihn zwei Mal in Folge zu gewinnen, geschweige denn drei Mal. Also brauchst du auf dem Weg einige Pausen, einige Schübe. Aber wir haben eine Mannschaft, die das in den letzten Jahren erlebt hat. Ich denke der Schlüssel für uns ist, erst einmal die Playoffs zu erreichen und in der neuen Saison anzukommen. Du musst die Schübe, die du brauchst nutzen und dann müssen wir schauen, wie weit sie uns bringen."

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