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Marco Rossi von den Minnesota Wild hat am Donnerstag sein erstes Mehrfachpunkte-Spiel in der NHL hingelegt. Einziger Wermutstropfen: Die Partie vor eigenem Publikum gegen die New Jersey Devils ging am Ende mit 3:5 verloren. Der Österreicher zeichnete im letzten Drittel zunächst für den 2:3-Anschlusstreffer verantwortlich. Anschließend wurde ihm der Secondary Assist beim Tor von Jake Middleton zum 3:4 gutgeschrieben. Damit sind für den Angreifer in dieser Saison nunmehr sechs Punkte (vier Tore, zwei Assists) aus zehn Einsätzen registriert.

NJD@MIN: Rossi gelingt ein Tor gegen New Jersey

Rossi profitierte von einer Reihenumstellung, die Trainer Dean Evason im zweiten Drittel vornahm. Er bildete ab diesem Zeitpunkt als Center zusammen mit Kirill Kaprizov und Matt Boldy die Top-Reihe von Minnesota. „Das hat uns aufgerüttelt und neue Energie verschafft“, bewertete Kaprizov die Maßnahme des Coaches.

Trotz seiner guten persönlichen Leistung haderte Rossi mit der Vorstellung der Mannschaft, die die vierte Niederlage in Folge nach sich zog. „In den vergangenen Spielen haben wir uns jedes Mal mit dem Start schwergetan. Das gilt es in den Griff zu bekommen. Wenn wir nicht das erste Tor schießen, dürfen wir nicht in Panik verfallen, sondern wir müssen weiter unserem Spiel und unserer Identität vertrauen“, machte der Feldkircher deutlich.

Besonders genoss Rossi die Anfeuerung durch seine Familie vor Ort. Sie war nach St. Paul gekommen, um ihn live spielen zu sehen. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, sagte Rossi zur Unterstützung aus der Heimat.