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Marco Kasper von den Detroit Red Wings hat beim Erfolg der Detroit Red Wings gegen die Chicago Blackhawks und Lukas Reichel seinen ersten Assists in der Preseason verbucht. Die beiden waren die einzigen Spieler aus dem DACH-Raum, die in den vier Partien am Sonntag zum Einsatz kamen. Tim Stützle von den Ottawa Senators, Moritz Seider von den Red Wings, Philipp Kurashev von den Blackhawks und J.J. Moser von den Arizona Coyotes standen diesmal nicht im Aufgebot.

DIE SPIELE VOM SONNTAG IN KÜRZE

Detroit Red Wings – Chicago Blackhawks 6:1

Die Red Wings hatten mit den an diesem Tag harmlosen Blackhawks keine Probleme. Erfolgreichste Scorer bei den Hausherren in der Little Caesars Arena waren Michael Rasmussen mit zwei Toren und einem Assist sowie J.T. Compher mit einem Treffer und zwei Assists. Der Österreicher Marco Kasper betätigte sich beim 4:0 als Vorlagengeber. Er bekam beim Treffer von Antti Tuomisto den Secondary Assist gutgeschrieben. Der gebürtige Innsbrucker stand 16:53 Minuten auf dem Eis und gab zwei Torschüsse ab. Für die weiteren Treffer der Red Wings zeichneten Daniel Sprong und Elmer Soderblom verantwortlich.

CHI@DET: Rasmussen erzielt sein zweites Tor des Abends

Die Blackhawks, bei denen wie bei den Red Wings einige Top-Leute pausierten, hatten vor allem in der Defensive große Probleme. Torhüter Jaxson Stauber musste bei 23 Schüssen fünfmal hinter sich greifen. Er wurde durch Drew Commesso ersetzt. Der Ehrentreffer zum 1:5 im letzten Drittel ging auf das Konto von Louis Crevier. Lukas Reichel war nicht daran beteiligt. Er schoss in 16:31 Minuten dreimal aufs gegnerische Tor und hatte eine Erfolgsquote von 56,3 Prozent am Bullypunkt vorzuweisen.

Ottawa Senators – Florida Panthers 4:2

Drake Batherson war mit einem Tor und drei Assists der überragende Akteur der Senators im Match gegen die Panthers, das im Center 200 in Sydney in der Provinz Nova Scotia über die Bühne ging. Bei den Gästen aus Sunrise überzeugten Anton Lundell, der einen Doppelpack schnürte, und Torhüter Spencer Knight mit 27 Paraden.

FLA@OTT: Lundell netzt zur Führung in Hockeyville ein

Lundell brachte die Panthers bei einer 2-gegen-1-Situation im ersten Drittel in Führung. Jiri Smekal gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Elf Sekunden nach Wiederbeginn lag Ottawa dank Roby Jarventie mit 2:1 vorne. Im letzten Abschnitt stellte Lundell den Zwischenstand zunächst auf 2:2, ehe Parker Kelly und Batherson die Heimmannschaft endgültig auf die Siegerstraße brachten.

Arizona Coyotes – Anaheim Ducks 4:5

Bis in die Schlussminute hinein lagen die Coyotes mit 4:3 in Front. Doch mit einem Doppelschlag binnen 19 Sekunden machten Troy Terry und Robert Hagg den Gästen einen Strich durch die Rechnung. Bereits zuvor hatten die Einheimischen zwischendurch einen Zwei-Tore-Vorsprung von Arizona egalisiert.

Michael Carcone besorgte das 1:0 für die Coyotes. Ryan Strome glich aus, ehe Zach Sanford das 2:1 für die Vertretung aus Glendale erzielte. Jan Jenik erhöhte noch vor der ersten Pause auf 3:1. Im Mittelabschnitt sorgten Strome mit seinem zweiten Treffer und Benoit-Olivier Groulx für den Gleichstand. Auf das 4:3 von Dylan Guenther viereinhalb Minuten vor Ultimo fanden die Ducks in der in der Acrisure Arena von Thousand Palms ausgetragenen Begegnung schließlich eine spektakuläre Antwort.

Colorado Avalanche – Dallas Stars 4:3 n.V.

Oskar Olausson hieß der Matchwinner für die Avalanche im Match in der Ball Arena gegen die Stars. 20 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung beförderte er den Puck ins Netz und beendete somit ein spannendes Duell. Neben Olausson trugen sich Riley Tufte, Devon Toews und Frederik Olofsson bei Colorado in die Torschützenliste ein. Nathan MacKinnon absolvierte einen ersten Einsatz in der laufenden Preseason und steuerte gleich einen Assist bei. Er bereitete das 2:1 von Toews im Powerplay vor.

DAL@COL: Olausson vollendet Drouins Pass in der OT

Für die Stars trafen Nils Lundkvist, Nick Caamano und Matej Blumel. Schlussmann Scott Wedgewood musste seinen Platz zwischen den Pfosten nach drei Gegentoren bei 22 Schüssen räumen. Christopher Gibson löste ihn mit Beginn der dritten Periode ab.

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