Durch sein zweites Tor des Tages brachte Moore Los Angeles in der 38. Minute mit einem Schuss vom rechten Bullykreis nach einem Pass von Arvidsson in den Slot mit 2:1 in Führung, nachdem ein Powerplay gerade ausgelaufen war. Arvidsson wurde dadurch der neunte Spieler aus dem NHL Draft 2014 mit 300 Punkten. Er hat 150 Tore und 151 Assists in 468 Spielen gesammelt.
Arvidsson war es auch, der gut zehn Minuten vor Spielende den möglichen Ausgleich durch McDavid verhinderte, indem er einen Rückhandschuss des Oilers-Kapitäns mit Glück und Geschick abwehrte, bevor dieser ins leere Tor gehen konnte.
"Deshalb darf man nicht aufgeben. Man weiß nie, was passieren kann", gab Trainer Todd McLellan hinterher zu Protokoll. Und auch für den dreifachen Torschützen hatte er nur Lob übrig: "Er war das ganze Jahr über für uns da, offensiv. Er hat nur nicht so oft getroffen. Ich habe in letzter Zeit nicht nachgeschaut, aber ich weiß, dass er uns bei den Torschüssen anführt, was bedeutet, dass er viel in der Nähe des Netzes ist.", sagte McLellan über Moore.
Der Sieg der Kalifornier war am Ende verdient, zeigte sich die Entschlossenheit der Kings an diesem Abend doch auch an der Anzahl der geblockten Schüsse. Die Gäste wehrten in dieser Kategorie 28 Versuche der Oilers ab. Edmonton hingegen kam in dieser Statistik nur auch deren acht. Es wird spannend sein zu beobachten, ob den Kaliforniern in den drei verbleibenden Duellen der laufenden Hauptrunde gegen Edmonton ähnliches gelingen wird.