"Ziemlich beeindruckend", findet der Schweizer Center Nico Hischier dieses Kunststück. "Ich persönlich würde nicht daran denken, es auszuprobieren. Aber warum eigentlich nicht? Es ist ein unglaubliches Tor, aber ein Tor bleibt ein Tor."
Neutral äußert sich Hischiers Landsmann Timo Meier. "Mich kümmert das nicht wirklich. Ich meine, es ist schon cool, sich das anzuschauen. Manchmal, wenn ich mit meinen Kollegen aus der Hobbyliga trainiere, dann probiere ich es mal aus, aber ich kann es nicht wirklich. Es ist gut für die Jungs, die es können, aber es zählt auch nur ein Tor", erklärt der Power Forward der San Jose Sharks.
Doch es gibt nicht nur Befürworter. Der deutsche Superstar Leon Draisaitl meint etwa. "Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber mich beeindruckt das gar nicht mehr so sehr", sagt der Mittelstürmer der Edmonton Oilers. "Ich schaue mir lieber einen Spielzug mit schönen Pässen an. Ich bin eher ein Fan von traditionellem Eishockey, gleichzeitig könnte ich so einen Trick aber selbst auch gar nicht ausführen, also wovon rede ich eigentlich?"
Schwere Zeiten für die Goalies
Naturgemäß eher contra Lacrosse-Tore sind selbstredend die Torhüter. "Ja, das sollte verboten werden. Das sollte illegal sein", lacht Jacob Markstrom, Torwart der Calgary Flames. "Die Fans lieben es, wenn diese Jungs so verrückte Dinge machen. Einem Goalie aber macht das nicht so viel Spaß, wenn man so ein Tor kassiert und damit auch noch lange in den Highlight-Filmchen auftaucht. Man wird daran erinnert, egal wo man hingeht und wie oft man auf sein Mobiltelefon schaut und wenn deine Freunde darüber lachen. Ich bin also kein Fan davon - aber das ist ja klar als Torhüter."