"Der Hunger auf tiefe Playoffs ist nicht nur bei mir sehr groß", verdeutlicht Fiala. "Ich bin immer in den letzten Jahren in der ersten Runde raus und die Kings auch. Wir müssen bereits jetzt in den letzten Saisonspielen den Fokus darauf legen, so gut wie möglich in Schwung zu kommen, um diesen mitzunehmen. Dann sehen wir weiter."
Verzichten muss Fiala zukünftig in den rivalisierenden Duellen mit den San Jose Sharks auf seinen Freund im Team gegenüber, Timo Meier, der aus Kalifornien zu den New Jersey Devils gewechselt ist. Während es in der Saison bis zu vier Divisionsduelle mit San Jose gibt, werden es mit New Jersey aus der Eastern Conference nur zwei Aufeinandertreffen sein.
"Er wird mir sicher fehlen, er ist ja nicht mehr so nah", räumt Fiala ein. "Für ihn ist schön, dass er bei den Devils gelandet ist, wo viele andere Schweizer spielen. Auch sie haben gute Chancen in den Playoffs weit zu kommen. Von daher freut es mich für ihn."
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Und wer weiß, vielleicht gibt es ja schon zwischen beiden Ende Mai bzw. Anfang Juni ein überraschendes Wiedersehen im Stanley Cup Finale? Im Jahr 2012 hieß die Finalpaarung New Jersey gegen Los Angeles, als die Kings zum ersten Mal in ihrer Geschichte den begehrten Pokal mit einem 4:2 in der Best-of-Seven-Serie gewannen.
Damals waren beide auch als große Außenseiter in die Playoffs gestartet. Die Kings waren im Westen mit den wenigsten Punkten auf acht gesetzt und die Devils im Osten auf sechs. Zumindest die Ausgangsposition wird in diesem Jahr besser sein. Die Kings belegen derzeit den zweiten Platz in der Pacific Division ebenso wie die Devils in der Metropolitan.