Clayton Keller stand in einer der schwersten Stunden seines Lebens auf dem Eis. Der Kapitän der Utah Mammoth hat am Freitag gegen die Dallas Stars (3:4), nur einen Tag nachdem sein Vater Bryan unerwartet verstorben war, gespielt. Er verbuchte in dieser Begegnung 18:07 Minuten Eiszeit. Trainer Andre Tourigny machte schon vor dem Spiel deutlich, wie sehr das Team hinter seinem Stürmer steht.
„Clayton will spielen, er will bei der Mannschaft sein“, unterstützte Tourigny seinen Angreifer. „Wir sprechen der ganzen Familie unser Beileid aus. Es ist eine schwere Zeit, aber wir unterstützen ihn, wo immer wir können. Die ganze Organisation ist mit ihm.“
Keller war vor der vergangenen Saison zum Kapitän ernannt worden und ist erneut ein Schlüsselspieler. In 25 Saisonspielen hat er 21 Punkte gesammelt (acht Tore, 13 Vorlagen). In der vergangenen Spielzeit stellte er mit 60 Assists und 90 Punkten in 81 Partien persönliche NHL-Bestmarken auf. Seit seinem Draft an der siebten Position im Jahr 2016 durch die Arizona Coyotes kam er auf 529 Punkte in 626 Hauptrundenspielen sowie sieben Punkte in neun Playoffpartien.
Für Tourigny zählt in diesem Moment vor allem der menschliche Zusammenhalt. „Loyalität zeigt sich, wenn Menschen dich wirklich brauchen“, befand er. „Wir wollen unser Herz auf dem Eis lassen und für Clayton und seine Familie da sein.“


















