"Im Powerplay sind wir überragend", bestätigte Roby Jarventie. "Jeder Spieler ist etwas Besonderes und wir halten uns an unseren Plan. Wir nehmen die Schüsse, wenn wir sie kriegen und lassen den Puck gut laufen.
Die Finnen führen die Powerplaystatistik mit 59,09 Prozent an und stellen mit 27 Toren die zweitbeste Offensive. Die Chancenverwertung von 16,27 Prozent kann kein anderes Team überbieten. Joakim Kemells elf Punkte (3 Tore, 8 Assists) bringen ihn auf den zweiten Platz in der Scorerwertung, gefolgt von Jarventie (4 Tore, 5 Assists) und Aatu Raty (3 Tore, 6 Assists) mit je neun Zählern. In der Defensive sieht die Statistik weniger rosig aus: 16 Gegentore mussten sie bisher schlucken, doppelt so viele wie Schweden, das sich gegen das Überraschungsteam aus Lettland mit 2:1 ins Halbfinale kämpfte.
"In dem Spiel waren wir die Favoriten und das ist immer ein bisschen schwierig", erklärte Isak Rosen. "Wir wussten, dass sie mit viel Energie ins Spiel kommen würden. Da mussten wir dagegenhalten und das haben wir ganz gut gemacht. Wir haben gewonnen, das ist das einzige was zählt."
Ein knappes Spiel würde Schweden auch gegen Finnland in die Hände spielen, denn die Stärken sind klar. Während sie bisher nur 17 Tore erzielten, sucht die Abwehr ihresgleichen. Die acht Gegentore sind der beste Wert des Turniers, genau wie die Quote von 92,86 Prozent in Unterzahl. Die Schweden stellen zudem die beiden Torhüter mit der besten Fangquote des Turniers. Wallstedt hielt 92,21 Prozent aller Schüsse, Clang kann das mit 94,44 Prozent sogar noch überbieten und ist der einzige Torhüter, der einen Shutout einfahren konnte. Bester Scorer ist Verteidiger Emil Andrae mit acht Punkten (4 Tore, 4 Assists).