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Josi und Duchene präsentieren sich in Galaform

Der Kapitän der Predators schnürt gegen die Sharks einen Doppelpack, der Neuzugang glänzt als Vorbereiter

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Mit einer überragenden Leistung hat Roman Josi die Nashville Predators am Dienstag zum Heimsieg gegen die San Jose Sharks geführt. Der Kapitän war beim Duell in der Bridgestone Arena allgegenwärtig und erzielte seine ersten beiden Saisontreffer. Ebenfalls eine starke Vorstellung bot Matt Duchene. Der in der Offseason verpflichtete Angreifer verzeichnete beim 5:2 gegen die Sharks den sechsten Assist in der laufenden Spielzeit und war auch sonst an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt. Mit Josi und Duchene in Galaform zählen die Predators ohne Frage zu den heißen Anwärtern auf den Stanley Cup.

Josi stellte mit seinen Toren zum 1:0 und 2:0 die Weichen für einen erfolgreichen Abend. In der 7. Minute nahm er einen Pass von Colton Sissons auf und ließ Gäste-Schlussmann Martin Jones mit einem platzierten Schlenzer aus dem Slot keine Chance.

"Das war eine gute Aktion von Colton. Er hat einen Verteidiger auf sich gezogen, so dass ich in der Mitte genügend Platz hatte", beschrieb der Berner die Szene unmittelbar vor seinem ersten Tor.

In der 22. Minute reagierte er nach einem Pfostenschuss von Filip Forsberg gedankenschnell und beförderte den Puck, wiederum zwischen beiden Bullykreisen stehend, ins Netz. Nashville hatte in dieser Situation einen Spieler mehr auf dem Eis. Nach seinem Doppelpack steht der offensivstarke Blueliner jetzt bei drei Scorerpunkten. Beim 5:2-Sieg gegen die Minnesota Wild zum Saisonauftakt hatte er ein Tor vorbereitet.

Video: SJS@NSH: Josi aus dem Handgelenk unter die Latte

Josi freute sich über die Effektivität der Predators beim Abschluss im Spiel gegen die Sharks. "Es war ein starkes Signal, wie konsequent wir unsere Chancen ausgenutzt haben. Ich denke da vor allem an die zwei Tore im letzten Drittel. Sie fielen genau in der Phase, in der San Jose am Drücker war. Das zeigt, mit wieviel Talent wir vorne ausgestattet sind", betonte der Blueliner, der mit 23:45 Minuten Einsatzzeit einmal mehr der am meisten beschäftigte Akteur seine Mannschaft war. 

Mit 13 Treffern stellen die Predators derzeit den drittbesten Sturm in der Western Conference. Lediglich die Edmonton Oilers und die Winnipeg Jets haben ein Tor mehr auf der Habenseite.

"Wir waren in allen drei Saisonspielen offensiv gut unterwegs. Wir haben uns eine Menge Tormöglichkeiten erarbeitet, was ein wichtiges Zeichen ist", würdigte Josi die Abteilung Attacke.

Den meisten Schrecken bei der Konkurrenz verbreitete bisher die zweite Sturmreihe mit Linksaußen Forsberg, Center Duchene und Rechtsaußen Mikael Granlund. Das Trio vereinigte in drei Begegnungen elf Scorerpunkte (vier Tore, sieben Vorlagen) auf sich. Gegen die Sharks ließ die Formation erneut ihre ganze Klasse aufblitzen, auch wenn am Ende lediglich der Zähler von Duchene im Spielberichtsbogen vermerkt war.

"Es hätten gut und gerne ein paar Punkte mehr sein können. Doch es sollte nicht sein. Trotzdem hat es Spaß gemacht", konstatierte Duchene im Anschluss an die Begegnung gegen San Jose. "Ich bin froh, dass ich in diesem Team stehe und zwei so großartige Mitspieler an meiner Seite habe", fügte er hinzu.

Die Predators hatten den Mittelstürmer bei der Free Agency an Land gezogen und mit einem Siebenjahresvertrag ausgestattet. Von ihm versprechen sich die Klubverantwortlichen jene Offensivpower, die der Mannschaft in der entscheidenden Phase der vergangenen Saison fehlte.

Nashvilles Trainer Peter Laviolette zeigte sich glücklich, dass die Chemie zwischen Forsberg, Duchene und Granlund stimmt. "Jeder sieht, wie gut sie miteinander harmonieren. Sie haben die gleichen Gedanken und finden sich selbst in der kleinsten Ecke auf dem Eis. Nicht zuletzt Mikael ist mit seiner Einstellung und seiner Kreativität ein wesentlicher Faktor", sagte er.

Laviolette sieht sich durch die glänzenden Auftritte der drei Stürmer bestätigt. "Wenn man eine neue Reihe zusammenstellt, kann man nie vorhersagen, ob der Plan wirklich aufgeht. Bis jetzt funktioniert diese Kombination jedoch ausgezeichnet", hob der Coach hervor.

 

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Forsbergs Bilanz nach den ersten drei Begegnungen fällt ebenfalls positiv aus. "Natürlich gewinnt man eine Saison nicht zu Beginn. Man kann sie aber definitiv verspielen, wenn man anfangs zu weit zurückhängt. Deshalb waren die zwei Punkte gegen die Sharks sehr wertvoll", meinte der Angreifer, der seit Jahren zu den Topscorern seines Teams gehört.

Im nächsten Match haben die Predators erneut Heimrecht. Gegner in der Bridgestone Arena sind die Washington Capitals (Fr. 2 Uhr MESZ; NHL.tv).

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