Die Buffalo Sabres haben Spiel 1 in der Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 am Mittwochabend im KeyBank Center mit 4:2 gegen die Montreal Canadiens gewonnen. Dabei verhalfen eher ungewöhnlich Helden Buffalo zum ersten Zweitrunden-Sieg seit 19 Jahren.
Ausgerechnet Greenway löst den Knoten
Jordan Greenway hatte in den letzten 33 Spielen der regulären Saison nicht getroffen und erzielte auch in den ersten sechs Playoff-Partien kein Tor. In der gesamten Hauptrunde war ihm nur ein einziger Treffer gelungen. Zwei Leisten-OPs hatten den 29-jährigen US-Amerikaner auf nur 40 Spiele (1-5-6) limitiert.
Doch in den Stanley Cup Playoffs werden Helden geboren. Oftmals erwischt es Spieler, die niemand auf dem Zettel hatte. So auch an diesem Abend im KeyBank Center, als ausgerechnet Greenway den Siegtreffer in Spiel 1 besorgte.
Der Power Forward skatete zum linken Faceoffkreis und jagte den Puck neben den Kopf von Canadiens-Torwart Jakub Dobes (zwölf Saves, 75 Prozent Fangquote) zum 3:1 unter die Latte (24.).
„Es ist immer schön, zu treffen. Es ist die Zweite Runde in den Playoffs. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut. Was die Verletzungen angeht, war es natürlich ein langer Weg, aber es gibt viele Spieler, die das auch durchgemacht haben. Jetzt habe ich das hinter mir und konzentriere mich einfach darauf, aufs Eis zu gehen und alles zu geben, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Greenway. „Ich habe mich heute auf jeden Fall gut gefühlt. Im Endeffekt versuche ich, da rauszugehen, und etwas Energie zu geben, Momentum und Räume zu schaffen und ein harter Gegenspieler zu sein. Vielleicht hat das heute noch ein bisschen besser geklappt als sonst.“
Dass der Knoten im siebten Playoff-Spiel in diesem Jahr aufgehen würde, hatte sich ein Stück weit schon im Training angekündigt, in dem Greenway drei Tore geschossen hatte.
„An manchen Tagen schieße ich acht“, lacht er. „Nein, ich war offensichtlich eine Zeit lang außer Gefecht und dachte mir, dass es ein bisschen dauern würde, bis ich da bin, wo ich hin möchte. Habe ich das kommen sehen? Ja. Ich dachte, ich würde mein Spiel verbessern können, je mehr Spiele wir bestreiten. Vielleicht hat es etwas mit den drei Toren im Training zu tun.“























